„Wein im Park“ kommt an Pfingsten 2027 wieder – mit Lärmschutz-Plan
- „Wein im Park“ im Volkspark soll an Pfingsten 2027 wieder Stimmung bringen – mit einer neu ausgerichteten Bühne, damit es in der Nachbarschaft ruhiger bleibt. Die Veranstaltung in diesem Jahr war überaus gut besucht (Foto)
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Kaiserslautern. „Wein im Park“ soll an Pfingsten im kommenden Jahr wieder stattfinden – trotz der vorherigen Aufregung um die kurzfristig abgesagte Herbstversion. Bei einem runden Tisch auf Einladung von Bürgermeister Manfred Schulz einigten sich beteiligte städtische Ämter und Veranstalter Michael Blauth auf einen Kompromiss, der das Format im Volkspark absichert.
Auslöser war eine heftige öffentliche Debatte, nachdem die „Rheinpfalz“ über die nicht genehmigte Herbstversion berichtet hatte. In den sozialen Medien folgte ein starker Gegenwind, weil viele Menschen die Absage nicht nachvollziehen konnten. „Wir hatten sogar Anrufe von Bewohnern direkt am Volkspark, die uns versicherten, dass sie sich nicht beschwert hatten“, berichtet Blauth.
Lärmschutz im Volkspark: Bühne wird anders ausgerichtet
Damit Anwohnerinnen und Anwohner besser vor Lärm geschützt sind und die Veranstaltung dennoch weiterlaufen kann, setzt der Veranstalter im kommenden Jahr auf eine technische Änderung: Er stellt eine eigene Bühne auf und richtet sie so aus, dass die Spielrichtung zum „Warmfreibad“ zeigt. Der Schall soll dadurch gezielt weg von den nächstgelegenen Wohnhäusern gehen.
Zusätzlich findet an allen vier Veranstaltungstagen eine professionelle Lärmmessung statt – an einem Messpunkt in 140 Metern Entfernung. „Wir brauchen verlässliche Zahlen, um zu sehen, ob die Neuausrichtung der Bühne eine Verbesserung gebracht hat“, erklärt Blauth. Gleichzeitig betont er: „Wir wollen die Anwohner ja nicht über Gebühr belasten“.
Stadt setzt auf Dialog statt Absage
Bürgermeister Manfred Schulz hob in dem Gespräch das Engagement und den überregionalen Erfolg von „Wein im Park“ hervor. „Wir sind ja keine Verhinderer“, so Schulz mit Blick auf die lösungsorientierte Runde. Entscheidend wird nun sein, was die Messungen an den vier Tagen tatsächlich zeigen – denn daran lässt sich ablesen, ob die neue Ausrichtung die Situation für die Nachbarschaft spürbar entschärft. red
Autor:Monika Klein aus Kaiserslautern |
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