Hochwasser und Starkregen: Infoveranstaltung in Kaiserslautern zur Vorsorge
- Starkregen und Hochwasser: Die Stadt Kaiserslautern informiert Bürgerinnen und Bürger über Vorsorge und Schutzmaßnahmen
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Kaiserslautern. Wie können sich Bürgerinnen und Bürger vor Hochwasser und Starkregen schützen? Die Stadt Kaiserslautern informiert am Donnerstag, 26. Februar 2026, im Rathaus.
Das Referat Umweltschutz der Stadt Kaiserslautern lädt an diesem Tag alle Bürgerinnen und Bürger herzlich zu einer Informationsveranstaltung zur Hochwasser- und Starkregenvorsorge ein. Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr und findet im Großen Ratssaal des Rathauses statt, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Infomobil berät zu Objektschutz und Eigenvorsorge
Zuvor wird von 14 bis 17 Uhr das Infomobil des Hochwasser-Kompetenz-Centrums e.V. auf dem Rathausvorplatz Tipps zum Objektschutz, wie dem Schutz der eigenen Wohnung, geben.
Warum private Vorsorge immer wichtiger wird
Fachliche Prognosen gehen davon aus, dass extreme Wetterereignisse mit lokalem Starkregen und daraus resultierenden Überflutungen künftig häufiger auftreten werden. Das Hochwasser- und Starkregenvorsorgekonzept (HWSRVK) der Stadt Kaiserslautern umfasst eine Vielzahl an Maßnahmen, die darauf abzielen, die Bevölkerung bestmöglich auf diese Ereignisse vorzubereiten. Ein wichtiger Bestandteil des Konzepts ist die private Vorsorge, die dazu beitragen kann, mögliche Schäden zu minimieren.
Der Beitrag jeder Bürgerin und jedes Bürgers zur Hochwasser- und Starkregenvorsorge ist besonders wichtig. Deshalb legt die Stadtverwaltung auch einen starken Fokus auf die Sensibilisierung und praxisnahe Information der Bevölkerung. Neben der Eigenvorsorge geht es dabei unter anderem um das Verhalten bei Hochwasser- und Starkregenereignissen oder die Verwendung von Starkregengefahrenkarten.
Hochwasser- und Starkregenvorsorge als Gemeinschaftsaufgabe
Neben der privaten Vorsorge spielen aber auch die kommunalen Maßnahmen eine wichtige Rolle. Die Informationsveranstaltung wird verdeutlichen, dass Hochwasser- und Starkregenvorsorge eine Gemeinschaftsaufgabe ist, bei der alle Akteurinnen und Akteure zusammenwirken müssen.
Bei der Informationsveranstaltung werden sowohl die öffentlichen Maßnahmen der Stadt als auch die Möglichkeiten der privaten Vorsorge erläutert. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der individuellen Vorbereitung der Bevölkerung und der Immobilienbesitzenden.
Gefährdungsstellen identifizieren
Es wird erklärt, wie man potenzielle Gefährdungsstellen im eigenen Wohnumfeld identifizieren kann – also Bereiche, die bei Hochwasser oder Starkregen zu Schaden kommen können. Das HWSRK stellt diese Risikobereiche anschaulich dar und bietet Maßnahmenvorschläge.
Persönliche Betroffenheit prüfen
Anliegerinnen und Anlieger haben die Möglichkeit, mithilfe des Konzepts ihre persönliche Betroffenheit prüfen. Sie erfahren, ob ihr Gebäude bei einem Hochwasser oder Starkregen gefährdet ist. Die Entscheidung, welche Schutzmaßnahmen umgesetzt werden, liegt dabei bei den Eigentümerinnen und Eigentümern und hängt unter anderem vom Schadenspotenzial und der Nutzung des Gebäudes ab.
- Bei der Informationsveranstaltung zur Hochwasser- und Starkregenvorsorge in Kaiserslautern erfahren Interessierte, wie sie Vorsorge treffen können
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Das HWSRVK wurde zu 90 Prozent mit Fördermitteln der Wasserwirtschaftsverwaltung des Landes Rheinland-Pfalz erstellt. An der Entwicklung des Konzepts waren auch Bürgerinnen und Bürger sowie relevante Träger öffentlicher Belange beteiligt. Auf der Website www.kaiserslautern.de wird das HWSRVK unter „Leben, Wohnen, Umwelt > Umwelt > Wasser > Hochwasser“ veröffentlicht. red
Autor:Monika Klein aus Kaiserslautern |
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