Christian Baron kummt hääm – mit einer Liebeserklärung an den FCK im Gepäck
- Christian Baron hat gut Lachen auf seinem geliebten Betze. Für die kommende Saison hat er erstmals eine Dauerkarte, was für ihn eine ganz besondere Bedeutung hat.
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Kaiserslautern/FCK. Wer Christian Baron dieser Tage in Kaiserslautern begegnet, der sieht ihm schon im Gesicht an, dass er sehr glücklich und zufrieden ist. Nachdem der mehrfach preisgekrönte Bestsellerautor von Werken wie „Ein Mann seiner Klasse“, „Schön ist die Nacht“ und „Drei Schwestern“ rund die Hälfte seines Lebens fernab der pfälzischen Heimat in Trier und lange Jahre in Berlin verbrachte, ist der 41-Jährige vor wenigen Tagen mit Frau und Kind wieder zu seinen pfälzischen Wurzeln zurückgekehrt.
Dass er sich mit dieser gemeinsam mit seiner Frau wohl überlegten Entscheidung pudelwohl fühlt, ist nicht zu übersehen. Die Augen funkeln, er strahlt und ist mit sich gerade sehr im Reinen. Nach den Traumata, die er in seiner Kindheit und Jugend in Kaiserslautern erlebt hat, ist es gewiss keine Selbstverständlichkeit, dass er sich wieder bereitwillig auf das Leben in der Barbarossastadt einlässt. Baron hat zwar vieles bereits verarbeitet, aber davor gefeit, dass die ein oder andere verheilt geglaubte Wunde wieder aufreißen könnte, sieht er sich nicht: „Falls ich hin und wieder mal in ein Loch fallen sollte, sind meine Frau, meine Familie und viele gute Freunde felsenfest an meiner Seite, das ist verdammt viel wert.“
Aber jetzt zählt erstmal einzig und allein die pure Freude darüber, wieder „back in Town“ zu sein und ein emotionales Vollbad in der guten, alten Pfalz zu nehmen. Und es gibt freilich noch einen weiteren driftigen Grund, sich zu freuen wie ein Schneekönig: Christian Baron ist nun endlich seinem geliebten Betze auch physisch wieder ganz nah. Denn der FCK ist ein weiterer wichtiger Anker und eine absolute Konstante in seinem Leben, was vor allem in seinen dunklen Kindheits- und Jugendjahren geradezu existenziell wichtig für ihn war.
- Das neue Buch "1. FC Kaiserslautern. Eine Liebeserklärung." ist seit dem 30. Juli im Buch- und Onlinehandel erhältlich. Es stieg sensationell auf Platz 15 der Bestsellercharts ein.
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Zurück in der Pfalz – und endlich wieder dem Betze ganz nah
Das Timing, wieder in Kaiserslautern aufzuschlagen, hätte besser nicht sein können. Quasi als Einstandsgeschenk hat der Heimkehrer sein neuestes Werk mit im Gepäck. Seit dem 30. Juli ist „1. FC Kaiserslautern. Eine Liebeserklärung.“ offiziell im Buchhandel wie zum Beispiel bei Thalia oder Amazon erhältlich. Christian Baron hat sein Herz und all seine Leidenschaft für seinen FCK in einzigartiger Weise in 208 Seiten verpackt, die künftig in keinem Regal der Fans der Roten Teufel fehlen dürfen. Eins schon mal vorab: Ganz gleich, ob Leseratte oder Literaturmuffel – dieses Buch suchtet garantiert jeder mit dem größten Vergnügen durch und wird es auch liebend gerne immer wieder in die Hand nehmen.
Der FCK spielte ja schon in seinen ersten drei gefeierten Werken – der Kaiserslauterer Trilogie – eine mehr oder weniger ausgeprägte Rolle. „Die drei bisherigen Romane waren emotionale Ziegelsteine für mich. Die brauchten gefühlt noch eine Stabilisierung mit dem Buch über den emotionalen Anker FCK. Damit ist sozusagen das Gesamtkunstwerk Kaiserslautern fürs Erste abgeschlossen“, sagt Baron.
Das neue Werk ist kein klassisches Fußballbuch, wie es schon zahlreiche gute über die Roten Teufel gibt. Es ist vielmehr eine literarische Auseinandersetzung mit Erinnerung, Herkunft und Zugehörigkeit, in der der 1. FC Kaiserslautern als emotionales Zentrum dient. Seine Stärke liegt weniger in der Vermittlung neuer Fakten als in der Art, wie persönliche Erfahrungen und gesellschaftliche Beobachtungen miteinander verwoben werden. Die Leserinnen und Leser werden sich ganz oft dabei ertappen, wie sie zustimmend nicken, sofort Bilder vor Augen haben und die damit verbundenen Emotionen noch einmal durchleben.
Mehr als Fußball: Ein Buch über Heimat, Erinnerung und Identität
Ohne den Charakter eines Sachbuchs anzunehmen, wird sichtbar, wie eng individuelle Biografien mit sozialen Rahmenbedingungen verbunden sind. Und es wäre nicht Christian Baron, wenn er nicht sozial- und gesellschaftskritische Aspekte mit einflechten würde. So thematisiert der Autor beispielsweise die Großmannssucht der Roten Teufel nach der Meisterschaft 1998 und ungeschminkt auch die absurden wirtschaftlichen Entwicklungen des heutigen Fußballs. Aber nicht etwa aufdringlich und unpassend, sondern in der genau richtigen Dosis.
Zudem durchlebt man das Buch aus der Sicht des anfangs noch kleinen Jungen in seiner beklemmenden Welt, aus dem trotz sozialer Fesseln und eines derart schweren Rucksacks ein gefeierter Bestsellerautor geworden ist, und entdeckt rein in Bezug auf den FCK unheimlich viele verblüffende Ähnlichkeiten zu seinen eigenen Erlebnissen mit dem Verein. Bekanntes erzählt Baron auf unnachahmliche Weise neu, persönliche Erfahrungen verbindet er mit historischen Entwicklungen und macht Emotionen nachvollziehbar, ohne sie jedoch zu überhöhen.
- Im Presseraum des Fritz-Walter-Stadions wird Christian Baron am 18. August aus seinem neuen Buch lesen. Die 250 Tickets für die Veranstaltung sind bereits restlos ausverkauft. Bei Thalia in Kaiserslautern gibt es am 9. September eine weitere Lesung.
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Begeisterte Resonanz und ein Autor, der längst weiterdenkt
Dadurch entsteht ein Werk, das auch Leserinnen und Leser ansprechen kann, die den 1. FC Kaiserslautern nicht als ihren Verein betrachten. Die ersten, nur wenige Tage nach Erscheinen des Buchs geäußerten Kritiken sind durchweg positiv und begeistert. Das Buch ist sogar aus dem Stand auf Platz 15 der Sachbuch-Charts hochgeschossen – ein Traumstart für eine Fußballlektüre. Eine Lesung am 18. August im Presseraum des Fritz-Walter-Stadions ist bereits restlos ausverkauft. Die 250 Tickets gingen weg wie warme Semmeln. Aber am 9. September gibt es eine weitere Buchvorstellung mit Christian Baron bei Thalia.
Der nächste Roman, der die Themen Kaiserslautern und den FCK erstmals beiseitelässt, ist längst in Arbeit. Parallel schreibt er am Theaterstück zu seinem Buch „Drei Schwestern“. Baron ist auch Jahre nach seinem fulminanten Durchbruch mit „Ein Mann seiner Klasse“ unheimlich gefragt. Der Lautrer hat mit seinen sozial- und gesellschaftskritischen Themen einen absoluten Nerv in der Bevölkerung getroffen und kann sich über mangelnde Anfragen zu Projekten rund um seine Bücher beileibe nicht beklagen.
Die Kulturszene in Kaiserslautern darf sich glücklich schätzen, dass sie mit Christian Baron einen inzwischen ebenso prominenten wie leidenschaftlichen Fürsprecher mit einer gewichtigen Stimme bekommt. Er wird sichtbar und hörbar sein und gewiss nicht davor zurückscheuen, auch mal die Finger in Wunden zu legen.
- Christian Baron eilt als preisgekrönter Buchautor inzwischen von Erfolg zu Erfolg
- Foto: Hans Scherhaufer/gratis
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Mit erster Dauerkarte auf den Betze und voller Zuversicht
Für die kleine und glückliche Familie heißt es nach dem Umzug, erstmal in Kaiserslautern anzukommen, sich behaglich einzurichten und mit guten Freunden die Rückkehr in die Pfalz gebührend zu feiern. Vom neuen Heim aus kann der Journalist und Autor künftig Tag für Tag das nur wenige hundert Meter entfernte Fritz-Walter-Stadion sehen.
Und noch etwas lässt Christian Baron mit kindlicher Freude strahlen: „Ich hab’ meine erste Dauerkarte für den Betze“, feiert er die Tatsache, seinen FCK nun endlich auch regelmäßig im Stadion sehen und mit Herzblut anfeuern zu können. Einen Tipp zum Abschneiden der Roten Teufel in der am kommenden Wochenende beginnenden Saison 2026/27 hat er im Brustton der Überzeugung natürlich auch parat: „Mir stei’n uff!“ Dem ist nichts hinzuzufügen… [rav]
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |
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