Autofahrer aufgepasst: Sanierungsarbeiten auf A6 sorgen für Verkehrsbehinderungen
- Auf der A6 bei Kaiserslautern haben sich frostbedingt zahlreiche Schlaglöcher gebildet, die saniert werden müssen
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Kaiserslautern/A6. Die Niederlassung West der Autobahn GmbH lässt am Freitag, 16. Januar 2026, ab ca. 18 Uhr, bis Samstag, 17. Januar 2026, ca. 9 Uhr, im Zuge der A6, in Fahrtrichtung Mannheim im Bereich der Anschlussstelle (AS) Kaiserslautern-West (14) Fahrbahnschäden auf dem rechten Fahrstreifen beseitigen.
Zur Durchführung der Arbeiten wird der rechte Fahrstreifen eingezogen und die Ausfahrt Kaiserslautern-West gesperrt. Der betroffene Verkehr wird über die AS Kaiserslautern-Zentrum (16a) umgeleitet. Zudem wird der Zeitraum genutzt, um den zur Ausfahrt führenden Parallelfahrstreifen im Bereich der AS Kaiserslautern-West zu sanieren. Der Verkehr wird einstreifig an dem gesperrten Abschnitt vorbeigeführt.
Vom 16. Januar 2026, ca. 20 Uhr, bis 17. Januar, ca. 10 Uhr, wird an der AS Kaiserslautern-West die Zufahrt zur A6 in Fahrtrichtung Mannheim im Zuge der B270 von Siegelbach kommend voll gesperrt. Die Umleitung verläuft über den Opelkreisel als Wendefahrt zurück zur Zufahrt zur A6.
Am Samstag, 24. Januar 2026, von ca. 5 Uhr bis ca. 18 Uhr, wird im Bereich der Anschlussstelle (AS) Kaiserslautern-West (14) in Fahrtrichtung Mannheim der linke Fahrstreifen saniert. Zur Durchführung der Arbeiten wird der linke Fahrstreifen eingezogen. Der Verkehr wird zweistreifig an dem gesperrten Abschnitt vorbeigeführt. Die Ausfahrt Kaiserslautern-West ist von dieser Baumaßnahme nicht betroffen und nutzbar.
Der geplante Zeitraum steht unter dem Vorbehalt geeigneter Witterung. Den Verkehrsteilnehmern wird empfohlen, auf die Meldungen im Rundfunk zu achten, etwaige Störungen bei der Routenplanung zu berücksichtigen und gegebenenfalls mehr Fahrzeit einzuplanen.
Die Autobahn GmbH bittet die Verkehrsteilnehmer weiterhin um eine umsichtige Fahrweise im Baustellenbereich und auf den Umleitungsstrecken sowie um Verständnis für die aufgrund der notwendigen Arbeiten unvermeidbaren Verkehrsbeeinträchtigungen.
Zum Hintergrund
Bei den schadhaften Stellen handelt es sich um Fahrbahnschäden, die der winterlichen Wetterlage geschuldet sind. Aufgrund der vorherrschenden Minustemperaturen kam es in den vergangenen Tagen vermehrt zu solchen Asphaltschäden. Schlaglöcher entstehen im Winter durch den sogenannten „Frost-Tau-Zyklus“: Regen- und Schmelzwasser sickern in kleine Risse der Asphaltdeckschicht und gefrieren bei Minusgraden. Da Wasser beim Gefrieren sein Volumen vergrößert, übt es starken Druck aus und lässt den Asphalt platzen.
Dieser Druck erzeugt eine kleine Aufwölbung oder neue Risse, die den Asphalt nach oben drücken. Wenn es wieder wärmer wird, schmilzt das Eis, hinterlässt einen Hohlraum und der beschädigte Asphalt wird bröckelig. Fahrzeuge, insbesondere Schwerlasterkehr, fahren über diese brüchige Stelle. Das Gewicht der Fahrzeuge lässt den brüchigen Asphalt einbrechen, und das Loch wird immer tiefer und größer.
Dieser wiederholte Zyklus von Gefrieren und Tauen sowie die zugleich permanente Belastung durch den Verkehr sind der Hauptgrund für die vielen Schlaglöcher im Winter und nach dem Winter. red
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |
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