2071 Stufen für 343 Feuerwehrleute: "9/11 Stair Climb" im Fritz-Walter-Stadion
- US-amerikanische und deutsche Einsatzkräfte erinnern beim 9/11 Stair Climb im Fritz-Walter-Stadion an die 343 verstorbenen Feuerwehrleute
- Foto: Ralf Vester
- hochgeladen von Monika Klein
Kaiserslautern. 2071 Stufen, 30 Aufstiege und ein besonderer Anlass: Zum 25. Jahrestag der Anschläge vom 11. September 2001 erinnern US-amerikanische und deutsche Einsatzkräfte im Fritz-Walter-Stadion an die 343 Feuerwehrleute, die beim Einsatz am World Trade Center ums Leben kamen. Der „9/11 Stair Climb“ führt die Teilnehmer dabei die Osttribüne des Betzenbergs hinauf – immer wieder, bis die symbolische Zahl von 2.071 Stufen erreicht ist.
2.071 Stufen erinnern an die Einsatzkräfte von 9/11
In Erinnerung und zu Ehren der am 11. September 2001 verstorbenen Feuerwehrleute des Fire Department New York veranstalten Einheiten der US-Luftwaffe vom Flugplatz Ramstein gemeinsam mit Einheiten des US-Heeres aus der Kaserne Sembach in Zusammenarbeit mit dem 1. FC Kaiserslautern auch in diesem Jahr einen „9/11 Stair Climb“ im Fritz-Walter-Stadion.
343 Feuerwehrleute starben beim Einsatz in New York
Am 11. September 2001 starben beim Anschlag auf die Zwillingstürme des World Trade Center in New York City 343 Feuerwehrleute bei dem Versuch, Menschenleben zu retten. Der komplette Treppenaufstieg dauerte für die damaligen Einsatzkräfte rund zwei Stunden und verlangte den Feuerwehrmännern und Feuerwehrfrauen alles ab. Dabei schleppten sie Material wie Äxte und Schläuche und trugen zudem Atemschutzmasken.
30-mal geht es die Tribüne des Fritz-Walter-Stadions hinauf
Zum Andenken an die verstorbenen Kollegen werden amerikanische und deutsche Feuerwehleute auf den Tag genau 25 Jahre später auf der Osttribüne des Fritz-Walter-Stadions auf dem Betzenberg einen 68-stufigen Treppenpfad 30-mal nach oben laufen, um so die 2071 Stufen des 110stöckigen World Trade Center zu erreichen und um die Strecke, die es in den eingestürzten Zwillingstürme zu erklimmen galt, nachzufühlen.
Die Veranstaltung im Fritz-Walter-Stadion ist nicht öffentlich. red
Autor:Monika Klein aus Kaiserslautern |
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