„Wir sind Betze“:
Kinderfest zeigt, wie viel Gemeinschaft im Betzenberg steckt
- Frank Pfaff und sein Team packten eifrig mit an
- Foto: Stadtteilbüro "die Betzestubb"
- hochgeladen von Frank Pfaff
Kaiserslautern. Wetter wie im April, aber gute Laune wie mitten im Sommer: Beim Kinderfest auf dem Betzenberg ließen sich Familien, Besucherinnen und Besucher auch von einem wechselhaften Himmel nicht die Freude am gemeinsamen Feiern nehmen. Auf der Wiese vor der Stephanuskirche stand vor allem eines im Mittelpunkt: das Miteinander im Stadtteil.
Denn dort war das Stadtteilbüro „Die Betzestubb“, das gemeinsam mit der Diakonie Pfalz und Maria Schutz zu Kaffee, Begegnungen und guten Gesprächen einlud. Das gemeinsame Angebot, bot Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, sich über Angebote auf dem Betzenberg zu informieren und neue Kontakte zu knüpfen.
Für Frank Pfaff, Leiter des Stadtteilbüros, und sein großes Team ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer vom Betzenberg sind solche Veranstaltungen weit mehr als eine Gelegenheit zum Feiern. Sie zeigen, wie wichtig persönliche Begegnungen für einen Stadtteil sind – und was entstehen kann, wenn Menschen, Einrichtungen und Initiativen zusammenarbeiten.
„Wir sind Betze – das ist für uns nicht einfach ein Spruch. Es beschreibt das Gefühl, gemeinsam Verantwortung für unseren Stadtteil zu übernehmen und Menschen miteinander zu verbinden“, sagt Pfaff.
Das Stadtteilbüro versteht sich dabei nicht allein als Anlaufstelle für Fragen und Anliegen, sondern als Ort, an dem Nachbarschaft aktiv gestaltet wird. Menschen sollen unkompliziert Unterstützung finden, sich einbringen können und erfahren, welche Angebote es unmittelbar vor ihrer Haustür gibt.
Die Betzestubb setzt deshalb auf regelmäßige Begegnungsangebote, gemeinsame Frühstücke, Bewegungs- und Yogakurse, Beratung sowie Unterstützung im Umgang mit Handy und Computer. Entscheidend ist dabei nicht nur das einzelne Angebot, sondern das Netzwerk, das daraus entsteht: zwischen Familien und Senioren, engagierten Nachbarinnen und Nachbarn, sozialen Einrichtungen und weiteren Partnern im Stadtteil.
Als Leiter der Betzestubb übernimmt Frank Pfaff dabei eine verbindende Rolle. Er bringt unterschiedliche Menschen und Einrichtungen miteinander ins Gespräch, greift Ideen aus der Nachbarschaft auf und arbeitet gemeinsam mit seinem ehrenamtlichen Team daran, das soziale Leben auf dem Betzenberg weiter zu stärken.
Gerade die Zusammenarbeit mit der Diakonie Pfalz und Maria Schutz machte beim Kinderfest deutlich, welchen Wert solche Verbindungen haben. Wenn unterschiedliche Akteure ihre Möglichkeiten zusammenbringen, entstehen Angebote, die näher bei den Menschen sind und den Zusammenhalt vor Ort fördern.
„Ein lebendiger Stadtteil entsteht nicht von allein. Er lebt von Menschen, die mitdenken, mithelfen und füreinander da sind. Genau dafür möchten wir mit der Betzestubb Raum schaffen“, betont Pfaff.
Dass sich die Beteiligten auch vom wechselhaften Wetter nicht die Stimmung verderben ließen, passte dabei zum Selbstverständnis des Stadtteils: Gemeinsam geht vieles leichter – selbst dann, wenn der Himmel zwischendurch andere Pläne hat.
Ein besonderer Dank gilt allen helfenden Händen, die das Kinderfest ermöglicht und mit ihrem Engagement zu einem schönen Tag auf dem Betzenberg beigetragen haben.
Autor:Frank Pfaff aus Kaiserslautern |
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