Lautstarker Streit im Regionalzug: Mann beleidigt Bundespolizisten und wird gefesselt
- Beim Halt des Zuges am Hauptbahnhof Kaiserslautern wurde der Mann von hinzugezogenen Bundespolizisten gestellt
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Kaiserslautern. Ein lautstarker Zwischenfall in einem Regionalzug nach Kaiserslautern hat am Freitagabend, 10. Juli, einen Polizeieinsatz ausgelöst. Ein 31-jähriger Mann soll einen Bundespolizisten beleidigt und sich anschließend gegen polizeiliche Maßnahmen gewehrt haben.
Der Beamte war gegen 17.55 Uhr in Uniform mit dem RE17 von Bad Kreuznach nach Kaiserslautern unterwegs, um seinen Dienst anzutreten. Während der Fahrt fiel ihm eine Gruppe von Reisenden auf, die lautstark Alkohol konsumierte und andere Fahrgäste störte. Nach Angaben der Bundespolizei äußerte sich die Gruppe außerdem abfällig über den Polizeiberuf.
Bundespolizist spricht Gruppe im Zug an
Als der Beamte die Gruppe aufforderte, Rücksicht auf die übrigen Reisenden zu nehmen, soll ein 31-jähriger Deutscher den Polizisten persönlich beleidigt haben. Beim Halt des Zuges am Hauptbahnhof Kaiserslautern wurde der Mann von hinzugezogenen Bundespolizisten gestellt.
Polizeilichen Maßnahmen widersetzt
Nach Angaben der Behörden verweigerte der 31-Jährige die polizeilichen Maßnahmen. Die Einsatzkräfte legten ihm daraufhin Handfesseln an und brachten ihn zur Dienststelle. Atemalkoholtest ergibt 0,71 Promille Ein Atemalkoholtest ergab später einen Wert von 0,71 Promille. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde der Mann wieder entlassen. Die Bundespolizei leitete gegen den 31-Jährigen ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung ein.
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |
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