Krypto-Betrug im Kreis Kaiserslautern: fünfstelliger Schaden
- Wegen eines Kryptobetruges ermittelt die Polizei gegen unbekannt. (Symbolbild)
- Foto: Lino Mirgeler/dpa
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Landkreis Kaiserslautern. Wer online Geld anlegt, sollte Auszahlungen und Nachforderungen besonders genau prüfen: Im Landkreis Kaiserslautern hat ein 57-Jähriger bei einem mutmaßlichen Krypto-Betrug einen Betrag im unteren fünfstelligen Bereich verloren.
Nach Angaben der Polizei nahmen bislang unbekannte Täter über eine Chatplattform Kontakt zu dem Mann auf. Zunächst erledigte er verschiedene Aufgaben und erhielt dafür kleinere Geldbeträge. Später brachten ihn die Unbekannten dazu, auf einer Internetseite ein Benutzerkonto anzulegen. Dort sollte er angeblich mit Kryptowährungen handeln.
Mehrere Überweisungen auf ein ausländisches Konto
In der Folge überwies der 57-Jährige nach Polizeiangaben mehrfach Geld auf ein ausländisches Konto. Als er sich sein Guthaben auszahlen lassen wollte, forderten die Täter weitere und zunehmend höhere Zahlungen. Diese seien angeblich nötig gewesen, um das bereits investierte Geld oder die Auszahlung „freizukaufen“.
Der Fall zeigt typische Warnzeichen, auf die Verbraucher bei angeblichen Online-Investments achten sollten:
- Kontaktaufnahme über Chatplattformen durch unbekannte Personen
- kleine Auszahlungen zu Beginn, die Vertrauen schaffen sollen
- Aufforderungen, Geld auf ausländische Konten zu überweisen
- Nachforderungen, bevor ein angebliches Guthaben ausgezahlt wird
Der Mann erstattete Anzeige bei der Kriminalpolizei. Die Ermittlungen gegen die bislang unbekannten Täter laufen. [dpa/red]
Autor:dpa content aus Ludwigshafen |