Gasaustritt, Brand und schwere Unfälle: Einsatzkräfte proben bei Großübung den Ernstfall
- Ein schwerer Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person war eines der Szenarien, die Teil der Großübung waren
- Foto: Feuerwehr Kaiserslautern
- hochgeladen von Ralf Vester
Kaiserslautern. Verkehrsunfall, Menschenrettung, Gasaustritt und Brand: Bei einem großangelegten Übungswochenende in Erlenbach haben verschiedene Hilfsorganisationen gemeinsam den Ernstfall geprobt. Von den frühen Morgenstunden am Samstag, 22. August, bis tief in die Nacht und über den gesamten Sonntagvormittag mussten die Einsatzkräfte unterschiedliche realitätsnah simulierte Einsatzlagen bewältigen.
Die Vorbereitungen für das aufwendige Übungswochenende hatten bereits am Freitagnachmittag um 17 Uhr begonnen. Offiziell abgeschlossen wird die gemeinsame Übung am Sonntagmittag.
Fünf unterschiedliche Einsatzlagen
Insgesamt standen fünf Szenarien auf dem Programm: ein Verkehrsunfall, eine Personenrettung im Gelände, eine Menschenrettung über die Drehleiter, ein Massenanfall von Verletzten nach einem Gasaustritt sowie ein Brandereignis.
Beteiligt waren der Malteser Hilfsdienst Westpfalz sowie – abhängig von der jeweiligen Einsatzlage – die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Kaiserslautern, die Freiwillige Feuerwehr der Verbandsgemeinde Otterbach-Otterberg und das Technische Hilfswerk (THW), Ortsverband Kaiserslautern.
Im Mittelpunkt stand insbesondere die Zusammenarbeit der verschiedenen Hilfsorganisationen. Ziel war es, Kommunikationswege und Schnittstellen zwischen den beteiligten Einheiten zu trainieren und weiter zu optimieren.
Insgesamt 67 Einsatzkräfte beteiligt
Der Malteser Hilfsdienst Westpfalz nahm mit sieben Fahrzeugen und 26 Einsatzkräften teil. Die Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Kaiserslautern und der VG Otterbach-Otterberg waren mit insgesamt sechs Fahrzeugen und 30 Einsatzkräften beteiligt. Das THW Kaiserslautern unterstützte die Übungen mit zwei Fahrzeugen und elf Einsatzkräften. Damit waren insgesamt 67 Helfer mit 15 Fahrzeugen in die verschiedenen Übungsszenarien eingebunden.
Federführend organisiert wurde das Wochenende vom Malteser Hilfsdienst in Zusammenarbeit mit Feuerwehr und Technischem Hilfswerk. Zwischen den einzelnen Übungsabschnitten blieb den Einsatzkräften ausreichend Zeit für den fachlichen und kameradschaftlichen Austausch. Für die Versorgung während des gesamten Wochenendes sorgte die Verpflegungseinheit der Malteser. [red/rav]
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |
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