Neue Struktur in der Gesundheitsversorgung: Asklepios übernimmt MVZ Südpfalz
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Kandel | Südpfalz. Zum 1.4.2026 führt die Asklepios Südpfalzkliniken GmbH das MVZ Südpfalz (Medizinisches Versorgungszentrum, eine fachübergreifende ambulante Einrichtung) mit Standorten in Landau, Herxheim und Edenkoben unter ihrem Dach zusammen. Mit dem Erwerb baut Asklepios seine ambulanten Strukturen in der Region gezielt aus.
Das MVZ ist auf Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates spezialisiert. Zum Leistungsspektrum gehören Orthopädie und Unfallchirurgie, Neurochirurgie, Allgemeine Chirurgie, Physikalische und Rehabilitative Medizin, Schmerztherapie sowie Innere Medizin mit Schwerpunkt Pneumologie.
Synergien ambulanter und stationärer Versorgung besser nutzen
„Während das Gesundheitswesen vor spürbaren Herausforderungen steht, übernehmen wir ganz bewusst Verantwortung für die Daseinsvorsorge unserer Region. Mit unseren Möglichkeiten und Stärken wollen wir die medizinische Versorgung vor Ort sichern und im Sinne der Menschen weiterentwickeln“, erklärt Frank Lambert, Geschäftsführer der Asklepios Südpfalzkliniken GmbH, der künftig auch die Geschäftsführung des MVZ übernimmt.
Ziel sei eine engere Verzahnung von ambulanter und stationärer Versorgung, um Abläufe effizienter zu gestalten und Termine schneller verfügbar zu machen. „Wenn wir im Gesundheitswesen insgesamt effizienter werden wollen, müssen wir die Grenzen zwischen ambulantem und stationärem Bereich überwinden. Wir haben uns bewusst entschieden, nicht länger auf Reformen zu warten, sondern selbst aktiv zu werden und erweitern daher konsequent unsere ambulanten Strukturen“, so Lambert.
Gründer Dr. Alexander Schopp bleibt dem MVZ als Orthopäde erhalten. „Mir war es wichtig, einen Partner zu finden, der nicht nur wirtschaftliche Stabilität mitbringt, sondern vor allem ein echtes Verständnis für medizinische Qualität und für die Herausforderungen der täglichen Versorgung hat“, sagt er. „Mit den Asklepios Südpfalzkliniken haben wir einen Träger gewonnen, der bereit ist, ambulante und stationäre Versorgung konsequent zusammenzudenken.“
Autor:Heike Schwitalla aus Germersheim |
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