Große Resonanz bei Blutspende in Wörth: 114 Spender setzen starkes Zeichen
- Matthias Martz, Gunnar Stübinger, Peter Poreba und Ralph Nagel
- Foto: Francesca Stübinger/frei
- hochgeladen von Heike Schwitalla
Wörth am Rhein. Während in vielen Bundesländern – auch in Rheinland-Pfalz – die Vorräte an Blutkonserven knapp sind, setzt das DRK Wörth ein deutliches positives Signal: 114 Blutspenderinnen und -spender kamen zum jüngsten Termin. „So viele hatten wir schon sehr lange nicht mehr. Zuletzt lagen wir immer unter 100“, betont der Vorsitzende Gunnar Stübinger.
Gerade in Zeiten niedriger Blutreserven ist dieses Engagement von großer Bedeutung. Blutkonserven werden täglich benötigt – bei Unfällen, Operationen, Geburten, Krebstherapien oder schweren Erkrankungen. Blut ist künstlich nicht herstellbar und hat nur eine begrenzte Haltbarkeit. Deshalb sind Kliniken kontinuierlich auf freiwillige Spenden angewiesen. Jede einzelne Spende kann mehrere Leben retten, da das Blut in verschiedene Bestandteile aufgeteilt wird.
Dass sich 114 Menschen beteiligt haben, ist daher weit mehr als eine Zahl – es ist ein wichtiger Beitrag zur medizinischen Versorgung in der Region. Unter den Helfern waren auch ehrenamtlich Aktive wie Ralph Nagel und Peter Poreba. Nach der Spende gab es für alle ein warmes Essen, diesmal Pfälzer „Fläschknepp“ mit Meerrettichsoße – ein Angebot, das inzwischen wieder fester Bestandteil der Termine ist und auch Spender aus der Umgebung anzieht.
Beim DRK Wörth herrscht insgesamt Aufbruchstimmung. Neue, auch jüngere Mitglieder engagieren sich im Ortsverein. Zudem soll das DRK-Heim nach notwendigen Reinigungs- und Instandsetzungsarbeiten bald wieder vollständig genutzt werden können – unter anderem für Veranstaltungen und Erste-Hilfe-Kurse.
Autor:Heike Schwitalla aus Germersheim |
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