Geführter Rundweg bei Schaidt verbindet Wald, Westwall und Wunder der Natur
- Bei Schaidt führt eine Naturtour auf rund neun Kilometern durch Waldflächen und zu Spuren des Westwalls.
*** Ein-Mann-Bunker
Erich Koch, der Gauleiter von Ostpreußen, 'erfand' den Ein-Mann-Bunker, den man deshalb auch „Kochbunker“ nannte. Das Bauwerk sollte einem Panzerfaust -Schützen Unterschlupf biete. Im Herbst 1944 wurden im Bienwald noch viele dieser Bauwerke gegraben, kamen aber kaum noch zum Einsatz, da eine da bereits Verteidigung aussichtslos war. - Foto: Heike Schwitalla
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Kandel. Wer am Sonntag, 18. Oktober, rund viereinhalb Stunden draußen unterwegs sein möchte, kann bei Schaidt eine geführte Tour durch Wald und Geschichte erleben. Auf dem etwa neun Kilometer langen Rundweg führt die Naturführung durch geschützte Waldflächen, entlang des Heilbachs und zu Relikten des Westwalls.
Breite Wege wechseln sich mit schmaleren Pfaden ab. Zu sehen gibt es unter anderem die Bismarck-Eiche, eine Sanddüne mitten im Wald sowie Panzergraben, Bunkerruinen und Einmann-Bunker. Die Tour verbindet Naturerlebnis und Zeitgeschichte. Dabei geht es auch um den Naturwald, mächtige Eichen und Buchen sowie um die Frage nach Sinn oder Unsinn des Westwalls.
Start am Sportplatz in Schaidt
Treffpunkt ist um 11 Uhr am Parkplatz am Sportplatz in Schaidt. Die Führung übernimmt Heidrun Knoch, zertifizierte Natur- und Landschaftsführerin. Die Gruppe umfasst mindestens acht und höchstens 20 Personen. Hunde dürfen laut Veranstalter aus Rücksicht auf die Teilnehmenden nicht mitkommen.
Empfohlen werden festes Schuhwerk sowie Sonnen-, Regen- und Insektenschutz. Wer mitgehen möchte, kann sich online anmelden unter heidrun.knoch@naturfuehrer-pfalz.de
Autor:Heike Schwitalla aus Germersheim |
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