Karles Woche - der Kommentar im Wochenblatt Karlsruhe
Da bleiben Hausaufgaben ...

Die „fünfte Jahreszeit“ ist wieder vorbei, Zeit für eine Bilanz: Erneut müssen die Narren in der Region leider viele „Scherben“ aufkehren. Waren – mit Ausnahme des Umzugs in Eggenstein – die meisten närrischen Lindwürmer von größeren „Vorfällen“ verschont, bleibt dem kritischen Beobachter eines nicht verborgen: der massenhafte Zulauf alkoholisierter Jugendlicher zur Straßenfastnacht. Wer das „Vergnügen“ hatte, mit der Straßenbahn zum närrischen Treiben in Grötzingen oder Durlach zu fahren, konnte bereits bei der Anreise etliche Gruppen Jugendlicher mit mehr oder weniger „ordentlich Standgas“ erleben. Auch die „positive“ Bilanz der Polizei zum Karlsruher Umzug sollte künftig zu denken geben: Von den eingesetzten Jugendschutzteams wurden fast 400 alkoholisierte Jugendliche angesprochen. Macher und Verantwortliche haben nun fast ein Jahr Zeit, diese bedenklichen Auswüchse zu analysieren – und auch gegenzusteuern. Die erste Maßnahme liegt übrigens bei den Familien und generell in unserer Gesellschaft: Die „Alltagsdroge“ Alkohol muss aus der Ecke der liebgewordenen Gewohnheiten heraus, muss zu dem werden, was sie ist: eine hochgefährliche Spielverderberin!

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