Testpleite gegen Wiesbaden: Olise bleibt bei Bayern Thema
- Schickte eine junge Mannschaft ins Spiel: FCB-Trainer Vincent Kompany
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Wiesbaden. Beim ersten Bayern-Test der Saison stand für Fußballfans in der Region vor allem ein Thema im Fokus: Trotz seines Fehlens blieb Michael Olise bei der 1:2-Niederlage des FC Bayern beim SV Wehen Wiesbaden das große Gesprächsthema.
Der französische Nationalspieler pausiert wie die anderen WM-Teilnehmer noch nach der vergangenen Turnierphase. Zuletzt hatte es Spekulationen über seine Zukunft gegeben, auch ein Wechsel zu Real Madrid war genannt worden. Bayern-Sportdirektor Christoph Freund wies das nun klar zurück. Ein Abgang von Olise sei „gar kein Thema“. Der Offensivspieler habe einen Vertrag bis 2029 und solle auch in dieser Saison eine wichtige Rolle spielen.
Olise fehlt, Bayern bezieht klar Stellung
Auch in der Vergangenheit hatten die Münchner Olise bereits für unverkäuflich erklärt. Real Madrid hatte eine Kontaktaufnahme zuletzt bestritten. Während der Test in Wiesbaden lief, machte Olise in den sozialen Netzwerken mit einem Freizeitkick in New York auf sich aufmerksam.
Wiesbaden nutzt den frühen Bayern-Test
Vor 12.000 Zuschauern in der Brita Arena nutzte der SV Wehen Wiesbaden den ersten Härtetest des Rekordmeisters. Die Gastgeber führten durch Ibrahim Ati Allah früh mit 1:0 in der 10. Minute. Für Bayern glich Tom Bischof in der 57. Minute per Foulelfmeter aus. Den Siegtreffer für Wiesbaden erzielte Lukas Schleimer in der 83. Minute.
Anlass der Partie war das 100-jährige Vereinsjubiläum des SV Wehen Wiesbaden. Bei Bayern standen vor allem Nachwuchskräfte im Blickpunkt. Das Durchschnittsalter der Startelf lag nach Clubangaben bei nicht einmal 18 Jahren. In der Anfangsphase waren Abstimmungsprobleme der jungen Münchner deutlich zu sehen. Wiesbaden wirkte zudem weiter in der Vorbereitung, weil für die Hessen bereits am Freitag, 8. August, das erste Saisonspiel gegen Preußen Münster ansteht.
Talente und Wechselkandidaten im Blick
Zum Bayern-Kader gehörten auch die Leihrückkehrer Sacha Boey und João Palhinha. Beide gelten als Wechselkandidaten. Freund sagte, sie würden in der Planung keine große Rolle mehr spielen. Ein Verkauf werde bevorzugt, auch eine erneute Leihe sei aber möglich. Palhinha kündigte nach Angaben der Münchner an, sich beim FC Bayern behaupten zu wollen.
Freund bewertete den ersten Test nach vier Einheiten an der Säbener Straße nüchtern. Wichtig sei gewesen, dass sich niemand verletzt habe. Er sprach von einem „guten Reinkommen“.
Trainingslager beginnt am Montag
Nach dem Auftakt in Wiesbaden fahren die Bayern am Montag, 27. Juli, ins Trainingslager an den Tegernsee. Dort sollen auch einige Talente weiter beobachtet werden. Die erste Pflichtaufgabe wartet dann am Samstag, 22. August, im Supercup gegen Borussia Dortmund. dpa/red
Autor:Jens Vollmer aus Kaiserslautern |