Finalpleite für Freiburg: Villa siegt 3:0 in Europa League
- Aston Villas Torwart Emiliano Martínez trägt nach dem Finalsieg gegen den SC Freiburg seinen Trainer Unai Emery auf den Schultern.
- Foto: Mustafa Alkac/dpa
- hochgeladen von Wochenblatt Redaktion
Freiburg. Für den SC Freiburg endet der Traum vom internationalen Titel mit einer klaren Niederlage. Im Finale der Europa League unterliegt der Bundesligist Aston Villa mit 0:3.
Das Endspiel wurde in Istanbul ausgetragen. Eine besondere Geschichte schrieb dabei Villas Torwart Emiliano Martínez. Der argentinische Weltmeister spielte die Partie trotz eines gebrochenen Fingers.
Verletzung schon beim Aufwärmen
Nach dem Spiel erklärte der 33-Jährige beim Sender ESPN, dass die Verletzung bereits beim Aufwärmen passiert sei. „Aber ich habe das nicht als etwas Negatives empfunden“, sagte Martínez. Der Keeper stand dennoch über die gesamte Spielzeit im Tor und feierte anschließend mit seinem Team den Titel. Aston Villa setzte sich gegen den Vertreter aus dem Breisgau am Ende souverän mit 3:0 durch.
WM-Vorbereitung offenbar nicht gefährdet
Nach Angaben des argentinischen Senders TycSports soll der Fingerbruch keine größeren Folgen haben. Unter Berufung auf das Umfeld des Torwarts berichtete der Sender, die Beschwerden seien nicht schwerwiegend. Martínez dürfte demnach ohne größere Einschränkungen in die Vorbereitung der argentinischen Nationalmannschaft auf die kommende Weltmeisterschaft gehen. Der Torwart selbst schilderte nach dem Finale die Schwierigkeiten während der Partie. „Jedes Mal, wenn ich versuchte, den Ball zu fangen, flutschte der Finger einfach in die andere Richtung“, sagte Martínez. „Aber das sind eben Dinge, da muss man durch.“
Martínez spielt seit 2020 für Aston Villa. Bereits zehn Jahre zuvor war der Argentinier erstmals nach England gewechselt. dpa/red
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |