FIFA WM 2026: Rettig sagt vor Paraguay: „Messer am Hals“
- FIFA WM 2026: Deutschland geht am Montagabend gegen Paraguay ins Sechzehntelfinale, nach der Niederlage gegen Ecuador ist der Druck hoch.
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FIFA WM 2026. Deutschland steht in der K.o.-Phase sofort unter Druck: Am Montagabend wartet im Sechzehntelfinale Paraguay. Anstoß ist um 22.20 Uhr, MagentaTV startet die Vorberichte ab 21 Uhr.
Nach der Niederlage gegen Ecuador wählt DFB-Geschäftsführer Andreas Rettig im MagentaTV-Interview deutliche Worte. „Die Niederlage war für uns ein ungewohntes Gefühl nach 11 Siegen in Folge. Aber ich denke, das war ein wichtiges Spiel. Wir wissen, dass wir nun das Messer am Hals haben in den K.o.-Spielen“, sagt Rettig.
FIFA WM 2026: Rettig setzt auf das „Slowakei-Gesicht“
Rettig verbindet den Druck mit einer klaren Erwartung an den Auftritt der Mannschaft. „Wir werden am Montag das Slowakei-Gesicht sehen und nicht das Ecuador-Gesicht“, so Rettig.
Als Vergleich nennt er den Weg durch die Qualifikation: Gegen die Slowakei gewann Deutschland im November in Leipzig mit 6:0. Ecuador dagegen brachte dem DFB-Team zuletzt eine „verdiente Niederlage“, wie Rettig betont: „Da muss man nichts schönreden.“
Wie schwer wird Paraguay wirklich?
Rund um das Spiel gehen die Einschätzungen auseinander, auch wenn viele die Favoritenrolle bei Deutschland sehen. MagentaTV-Experte Jonas Hofmann warnt trotzdem vor der Spielweise des Gegners: „Das gehst du natürlich als klarer Favorit in die Partie. Es ist auf jeden Fall machbar, aber wir sollten gerade gegen eine südamerikanische Mannschaft gewarnt sein, weil sie von der Spielweise sehr aggressiv und gierig sind.“
Im „Breakfast Club“ setzt MagentaTV-Kommentator Jonas Friedrich deutlich härter an. „Paraguay ist kein Gegner. Bei allem Respekt. Das ist eine drittklassige Mannschaft. Das kann keine ernsthafte Herausforderung sein für Deutschland im Sechzehntelfinale“, sagt Friedrich.
Blick zurück: Gegen Paraguay gab es schon zwei Spiele
Ein bisschen Historie bringt dieses Duell auch mit: Bei einer WM traf Deutschland Paraguay bereits 2002 im Achtelfinale und gewann 1:0, Oliver Neuville erzielte spät das entscheidende Tor. Das zweite Spiel endete 2013 in Kaiserslautern 3:3, damals traf Thomas Müller zum 2:2.
Für die aktuelle K.o.-Runde liefert zudem eine Prognose einen Anhaltspunkt: Eine WM-Simulation auf Basis des Opta-Superrechners sieht Deutschland mit 71 Prozent Wahrscheinlichkeit im Achtelfinale. „Wir werden am Montag das Slowakei-Gesicht sehen und nicht das Ecuador-Gesicht“, sagt Rettig. [red]
Autor:Anouar Touir aus Ludwigshafen |