Europa-League-Finale: Freiburg verliert 0:3 gegen Aston Villa
- Dem SC Freiburg blieb die Körnung einer famosen Europa-League-Saison verwehrt.
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Freiburg. Der Traum vom ersten großen internationalen Titel ist für den SC Freiburg geplatzt. Im Finale der Europa League unterlagen die Breisgauer Aston Villa deutlich mit 0:3.
Der englische Premier-League-Club bestimmte das Spiel früh und nutzte seine Chancen konsequent. In internationalen Medien wird vor allem Trainer Unai Emery gefeiert. Für den Spanier ist es bereits der fünfte Triumph in diesem Wettbewerb.
Auch prominente Fans rückten in den Fokus. In britischen Berichten spielte Prinz William eine besondere Rolle. Der bekennende Aston-Villa-Anhänger verfolgte das Finale im Stadion und wurde nach dem Abpfiff emotional gefeiert.
Großbritannien
Die britische Presse reagierte euphorisch auf den Erfolg des Clubs aus Birmingham. Der „Guardian“ schrieb, Youri Tielemans habe „die Party eingeläutet“, während Aston Villa Freiburg im Finale klar besiegt habe.
Die Boulevardzeitung „The Sun“ hob den historischen Erfolg von Trainer Emery hervor und berichtete über den Jubel von Prinz William nach Treffern von Emiliano Buendía und Tielemans.
Die „Daily Mail“ sprach von „königlicher Zustimmung“. Prinz William habe Freudentränen gezeigt, nachdem sein Verein erstmals seit rund drei Jahrzehnten wieder einen großen Titel gewonnen habe.
Frankreich
Die französische Sportzeitung „L'Équipe“ sah Aston Villa als klar überlegen. Die Aufgabe sei für Freiburg „viel zu groß“ gewesen. „Le Parisien“ betonte, dass Birmingham bereits vor der Pause den Unterschied gemacht habe.
Spanien
In Spanien stand vor allem Trainer Unai Emery im Mittelpunkt. „Mundo Deportivo“ nannte den Basken erneut einen „Europa-League-König“. Die Tore von Tielemans, Buendía und Morgan Rogers hätten Freiburg keine Chance gelassen.
Auch „Marca“ schrieb, Emery habe seinen Ruf als „König der Europa League“ weiter gefestigt. Die Zeitung „AS“ würdigte den Trainer als taktischen Meister, der Aston Villa nach langer Durststrecke wieder zu einem großen Titel geführt habe.
Italien
Die „Gazzetta dello Sport“ bezeichnete Emery als „Pokalkönig“. Der Trainer habe eine Mannschaft geformt, die seinen Stil widerspiegele und mit dem Titel einen neuen Höhepunkt ihrer Entwicklung erreicht habe.
„La Repubblica“ berichtete von einem dramatischen Finale in Istanbul vor den Augen von Prinz William.
Schweiz und Österreich
Auch in anderen Ländern wurde der Erfolg Aston Villas betont. Die Schweizer Zeitung „Blick“ schrieb, „Mr. Europa League“ Emery habe erneut Geschichte geschrieben. Österreichs „Kurier“ fasste das Endspiel knapp zusammen. Aston Villa gewinnt die Europa League. Freiburg bleibt ohne Chance. dpa/red
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |