Aus im Achtelfinale in Stuttgart: Struff und Hanfmann raus
- Jan-Lennard Struff konnte den kasachischen Rasenspezialisten Alexander Bublik nicht stoppen.
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Stuttgart. Beim Rasenturnier auf dem Weissenhof ist aus deutscher Sicht früh Schluss. Mit Jan Lennard Struff und dem Karlsruher Yannick Hanfmann sind am Mittwoch, 10. Juni, auch die letzten beiden deutschen Tennisprofis im Achtelfinale ausgeschieden.
Struff verpasste nach einer langen Regenunterbrechung die erhoffte Überraschung. Der Sauerländer verlor gegen den kasachischen Weltranglisten Elften Alexander Bublik mit 6:7 (3:7), 6:3, 2:6. Die Partie war am späten Mittag beim Stand von 1:2 im ersten Satz aus Sicht des Deutschen wegen Regens unterbrochen worden und wurde erst am Abend fortgesetzt.
Eine kurze kuriose Szene im ersten Durchgang brachte Struff nicht aus dem Konzept. Zwischenzeitlich schallte plötzlich Musik über den Platz. Entscheidend blieb jedoch Bubliks starker Aufschlag. Abgesehen von einem Break im zweiten Satz fand Struff dagegen kaum ein Mittel.
Hanfmann kämpft sich zurück und hat Rückenprobleme
Der Karlsruher Yannick Hanfmann hatte sein Achtelfinale noch beendet, bevor der Regen einsetzte und der Centre Court abgedeckt werden musste. Der 34 Jährige unterlag dem Italiener Mattia Bellucci mit 5:7, 7:6 (7:4), 2:6. Hanfmann wehrte im zweiten Satz zwei Matchbälle ab und rettete sich mit einem gewonnenen Tiebreak in den entscheidenden Durchgang. Dort machten sich jedoch muskuläre Probleme bemerkbar. Beim Stand von 1:4 ließ sich der Karlsruher wegen Beschwerden im Rücken behandeln.
Als Erklärung für die Niederlage wollte Hanfmann die Probleme dennoch nicht gelten lassen. Mit einem Sieg hätte er erstmals das Viertelfinale beim Stuttgarter Rasenturnier erreicht und zugleich seinen 100. Erfolg auf der ATP Tour gefeiert. Es wäre sein 200. Match auf der Tour gewesen.
Insgesamt standen fünf deutsche Tennisprofis im Hauptfeld des mit 768220 Euro dotierten Turniers. Nur Struff und Hanfmann erreichten die zweite Runde. Deutschlands derzeit bester Spieler Alexander Zverev hatte nach seinem Triumph bei den French Open in Paris auf einen Start in Stuttgart verzichtet. dpa/red
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |