Wer weiß denn sowas?: NDR-Rundfunkrat stimmt 13. Staffel zu

Wer weiß denn sowas? läuft weiter: Der NDR-Rundfunkrat hat der Produktion einer 13. Staffel mit 130 Folgen zugestimmt. | Foto:  StockPhotoPro/stock.adobe.com
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Wer weiß denn sowas?. Die Quizsendung bekommt grünes Licht für eine 13. Staffel, und die Dimension ist klar: Geplant sind 130 neue Folgen. Das hat der NDR-Rundfunkrat in einer Sitzung beschlossen. Rückenwind kommt aus den Quoten der zuletzt gelaufenen Staffel. Die 12. Staffel, die im Mai endete, erreichte laut NDR im Schnitt 20,6 Prozent Marktanteil und damit einen neuen Höchstwert.

Auch bei den 14- bis 49-Jährigen stark

Neben dem Gesamtpublikum blickt das Gremium auch auf die jüngere Zielgruppe. Bei den 14- bis 49-Jährigen lag der durchschnittliche Marktanteil der 12. Staffel bei 11,2 Prozent. Parallel hat der Rundfunkrat den Jahresabschluss für das Wirtschaftsjahr 2025 genehmigt. Damit schließt der NDR das erste Jahr der Beitragsperiode 2025 bis 2028 ab.

Beitragssatz bleibt in der Planung bei 18,36 Euro

Bei der Finanzierung bleibt ein Punkt offen: Die Rechtslage zu einer Beitragserhöhung, die von der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs (KEF) vorgeschlagen wurde, gilt weiterhin als unklar. In seiner Planung rechnet der NDR nach eigener Finanzordnung deshalb weiterhin mit einem Beitragssatz von 18,36 Euro.

Außerdem befasste sich das Gremium mit neun Programmbeschwerden, die zuvor in Ausschüssen beraten wurden. Beim Beitrag „Wie die EU die eigenen Gegner finanziert“ in Plusminus vom 05.11.2025 im Ersten lehnte der Rundfunkrat mehrheitlich eine Staatsvertragsverletzung ab, äußerte aber konkrete Kritik, auf die der NDR unter anderem mit Änderungen an der Mediathek-Version reagiert.

Cornelia Höltkemeier über ARD-Sounds

Ein weiteres Thema: ARD-Sounds als Nachfolgerin der ARD Audiothek, die seit März 2026 Audio- und Podcast-Angebote zentral bündelt. „Die neue App wird veränderten Mediennutzungsgewohnheiten gerecht. Dies ist dringend geboten, damit das öffentlich-rechtliche Angebot für alle Zielgruppen, aber natürlich insbesondere für die Jüngeren, relevant bleibt“, so Cornelia Höltkemeier, Vorsitzende des NDR Rundfunkrates. [red]

Autor:

Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern

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