Fight House: Drei Brüder, ein Gym und der Traum vom Käfig-Debüt
- Fight House: Die Dokuserie begleitet einen jungen MMA-Kämpfer auf dem Weg zu seinem ersten Kampf im Käfig.
- Foto: HR Hessischer Rundfunk, Foto: Marc Nordbruch
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Fight House. Drei Brüder aus dem Rhein-Main-Gebiet wollen im Mixed Martial Arts ihren Durchbruch schaffen, und eine neue Dokuserie begleitet sie dabei ganz nah. In der ARD Mediathek startet „Fight House“ am 11. August, im hr-fernsehen laufen alle drei Folgen am 24. August ab 22 Uhr.
Im Mittelpunkt steht Piter, 24, der in Hanau aufgewachsen ist und für seinen ersten MMA-Kampf trainiert, sein Debüt im Käfig. Sein Coach Chris, ein Black Belt im Brazilian Jiu-Jitsu, sieht Talent in ihm, doch die nötige Disziplin wird für Piter immer wieder zum Problem.
Der Kampf beginnt außerhalb des Oktagons
Die Serie bleibt nicht beim Training stehen. Piter wuchs zwischen Gewalt und Kriminalität auf, ist vorbestraft und steht gerade auf Bewährung, Briefe von der Staatsanwaltschaft gehören zu seinem Alltag.
Dazu kommt ein Trauma, das weit über den Sport hinausreicht. Piter überlebte den rassistischen Anschlag von Hanau im Februar 2020, sechs seiner Freunde wurden getötet, und der Sport soll ihm auch Halt und Stabilität geben.
Fight House: Wer noch im Gym trainiert
Neben Piter begleitet „Fight House“ auch seine Brüder Rob und David, die im selben Gym in Stockstadt trainieren. Die beiden stehen kurz vor dem Einstieg ins MMA-Profigeschäft.
Außerdem folgt die Dokuserie dem MMA-Kämpfer Moritz, der den Schritt bereits geschafft hat, sein Leben richtet sich auf Leistung und Training aus. Im Kern erzählt „Fight House“ von jungen Sportlern, die im Gym Halt finden, vom Traum, es in die UFC zu schaffen, und von der Hoffnung, durch den Sport ein besseres Leben zu führen. [red]
Autor:Stephanie Walter aus Wochenblatt Kaiserslautern |