Babylon Berlin: Finale Staffel startet am 10. September in der ARD Mediathek
- Babylon Berlin: Zum Start der finalen Staffel stehen Charlotte Ritter und Gereon Rath noch einmal im Fokus.
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Babylon Berlin. Nach zehn Jahren und fünf Staffeln geht die Serie in ihre letzte Runde. Ab am 10. September stehen in der ARD Mediathek die finalen acht Folgen bereit. Ein letztes Mal ermitteln Gereon Rath und Charlotte Ritter. Volker Bruch und Liv Lisa Fries verabschieden sich damit von zwei Rollen, die sie lange begleitet haben.
Babylon Berlin: Wenn Rollen zehn Jahre mitlaufen
Bruch beschreibt, wie nah ihm Gereon Rath über die Jahre gekommen ist. „Die Figur begleitet mich seit zehn Jahren wie ein Schatten. Auf zauberhafte Weise waren die Inhalte von Gereons Reise oft eng verwoben mit meiner Wahrnehmung der Realität, und andersherum war mein persönliches Ringen mit mir selbst immer der innere Anker für die Gefühlswelt der Figur", sagt der Schauspieler. Auch Fries blickt klar auf den Abschied, ohne viel drumherum. „Ich kann Charlotte Ritter nach zehn Jahren wohlwollend und dankbar gehen lassen", so die Schauspielerin.
Das Ensemble über Crew, Zeitgefühl und gemeinsame Jahre
Neben den beiden Hauptfiguren verbinden viele aus dem Cast die Jahre am Set. Christian Friedel erinnert sich an eine Crew, die sich gemeinsam „in die Zeit zurück" versetzte und am Ende „gruselige Parallelen zur heutigen weltweiten politischen Lage" sah. Benno Fürmann fasst den langen Drehzeitraum sehr körperlich zusammen. „'Babylon Berlin' war für mich auch ein Zusammenwachsen mit Kollegen und Team. Es war auch das Altern vor der Kamera. In der ersten Staffel hatte ich volles Haar, in der letzten eine Glatze", sagt er.
Kuriose Set-Momente, die hängen bleiben
Wie absurd Drehs manchmal werden, erzählt Fürmann mit einer Erinnerung von der Drachenburg am Rhein. „Es klopfte um halb drei an meiner Tür, als ich sie öffnete, stand da 'Adolf Hitler' und fragte: 'Brauchst du mein Ladekabel noch?'", so Fürmann. Fries denkt an einen Moment aus Staffel eins zurück, als Berlin kurz wieder zu den 20er Jahren wurde. „Als in der ersten Staffel der halbe Alexanderplatz abgesperrt und in die 20er Jahre getaucht war: Ich werde den Moment nie vergessen, wie ich aus der Straßenbahn aussteige und auf die rote Burg zulaufe. Magisch!", sagt sie. [red]
Autor:Jens Vollmer aus Kaiserslautern |