Rückblick auf die Stadtgeschichte.
Altstadtfest in Gochsheim.

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Es gibt in Deutschland zwei Orte mit dem Namen Gochsheim. Gochsheim (Goggsum im fränkischen Dialekt) ist eine Gemeinde im untefränkischen Landkreis Schweinfurt und liegt etwa fünf Kilometer südöstlich von Schweinfurt. Das kleine Städtchen Gochsheim mit seinen zahlreichen Fachwerkhäusern wird auch das Rothenburg des Kraichgaus genannt, liegt eingebettet im Kraichgauer Hügelland. Im Jahre 1220 verlieh Kaiser Friedrich II dem Ort die Stadtrechte. Im Jahre 1521 gab es in der Bevölkerung bereits Beschwerden über die hohen Fronlasten. Im Jahre 1525 versammelte sich, unter der Führung von Pfarrer Anton Eisenhut ein Kraichgauer Bauernhaufen und zog von hier gegen Adel und Klerus. Szenen aus dieser Zeit wurden zur Eröffnung des Altstadtfestes am Samstag nachgespielt. Rund um das Schloß der Grafen von Eberstein, der evangelischen Sankt Martinskirche und dem Schulgebäude, hatten zahlreiche Gruppen und Vereine ihre Lager bezogen. Vielfältige Unterhaltungs- und Mitmachprogramme wurden den zahlreichen Besuchern aus Nah und Fern angeboten. Eintauchen in alte Handwerkskünste gestatteten die Waschweiber und Schmiede. Sinnliches Erleben konnten die Gäste im idyllisch gelegenen Sinnengarten von Rita Link am Ufer des Kraichbach. Barfuß über verschiedene Bodenbeläge zu gehen war sicher für manchen Besucher ein besonderes Erlebnis.
Winzer aus Gochsheim und Sulzfeld sowie die zahlreichen Vereine sorgten mit regionalen Schmankerl aus Küche und Keller für genußvolle Stunden.
Das Gochsheimer Altstadtfest findet im Turnus von zwei Jahren statt.

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