Ein Funke genügt: Waldbrandgefahr rund um Viernheim so hoch wie lange nicht
- In Hessen gilt aktuell die Waldbrand-Alarmstufe A. Wegen Hitze und Trockenheit bittet die Stadt Viernheim die Bevölkerung, sich bei Aufenthalten im Wald besonders vorsichtig zu verhalten.
- Foto: mhp/stock.adobe.com
- hochgeladen von Laura Lüttmann
Viernheim. In Hessen gilt aktuell die Waldbrand-Alarmstufe A. Wegen Hitze und Trockenheit bittet die Stadt Viernheim die Bevölkerung, sich bei Aufenthalten im Wald besonders vorsichtig zu verhalten.
Als Grundlage nennt die Stadt aktuelle Informationen des Landesbetriebs HessenForst, Forstamt Lampertheim. Die Böden sind demnach weitgehend ausgetrocknet. Außerdem bildet sich morgens weniger Tau, weil die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht gering sind. Dazu kommt viel abgestorbenes und trockenes Holz.
Was im Wald jetzt besonders wichtig ist
Die Stadt erinnert daran, dass offenes Feuer im Wald verboten ist. Das gilt auch fürs Grillen. Dafür dürfen nur ausgewiesene Grillplätze genutzt werden.
Außerdem gilt: In den Wäldern ist Rauchen grundsätzlich nicht erlaubt. Brennende Zigaretten dürfen nicht aus dem Autofenster geworfen werden.
Wer in die Natur fährt, soll ausgewiesene Parkplätze nutzen. Trockene Grasflächen unter Fahrzeugen können sich laut Stadt durch heiße Katalysatoren und Auspuffrohre entzünden.
Wichtig sind auch freie Zufahrten zu Wäldern. Sie dienen als Feuerwehrzufahrten und Rettungswege. Park- und Halteverbote müssen deshalb eingehalten werden.
Ein entstehendes Feuer sollen Menschen nur dann selbst zu löschen versuchen, wenn dabei keine eigene Gefahr besteht. Brände oder Rauchentwicklungen müssen sofort über den Notruf 112 gemeldet werden.
Wenn möglich, soll beim Notruf auch die Nummer des nächstgelegenen Rettungspunktes genannt werden. So erreichen Einsatzkräfte die Stelle schneller. Die Stadt Viernheim bittet darum, die Hinweise zu beachten und durch umsichtiges Verhalten Waldbrände zu verhindern.
Autor:Charlotte Basaric-Steinhübl aus Ludwigshafen |