Blackout-Vorsorge in Ladenburg: Feuerwehr investiert 224.000 Euro in Notstromversorgung
- Ladenburg investiert in die Krisenvorsorge: Ein neues Notstromaggregat soll sicherstellen, dass die Feuerwehr auch bei länger andauernden Stromausfällen einsatzfähig bleibt.
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Ladenburg. Was passiert, wenn in einer Krisensituation großflächig der Strom ausfällt? Damit die Feuerwehr auch dann zuverlässig Hilfe leisten kann, investiert die Stadt Ladenburg rund 224.000 Euro in ein stationäres Notstromaggregat für die Feuerwache.
Mit der neuen Anlage will die Stadt sicherstellen, dass die Feuerwehr auch bei länger andauernden oder flächendeckenden Stromausfällen uneingeschränkt handlungsfähig bleibt. Das Notstromaggregat soll wichtige Bereiche der Feuerwache unabhängig vom öffentlichen Stromnetz versorgen und damit die Einsatzbereitschaft im Ernstfall sichern.
Feuerwehr soll auch bei Blackouts einsatzbereit bleiben
Bürgermeister Stefan Schmutz sieht die Investition als wichtigen Baustein der kommunalen Krisenvorsorge. Die vergangenen Jahre hätten gezeigt, wie wichtig eine gute Vorbereitung auf außergewöhnliche Lagen sei. Mit dem neuen Aggregat werde die Sicherheit der Stadt gestärkt und die Widerstandsfähigkeit wichtiger Einrichtungen erhöht.
Auch Feuerwehrkommandant Pascal Löffelhardt betont die Bedeutung einer gesicherten Stromversorgung. Gerade bei größeren Schadenslagen müsse die Feuerwehr jederzeit einsatzfähig bleiben. Durch das Notstromaggregat könnten auch bei einem längeren Stromausfall zentrale Bereiche der Feuerwache weiter betrieben werden.
Diese Bereiche der Feuerwache werden abgesichert
Nach Angaben der Stadt bleiben mit der neuen Anlage unter anderem die Einsatzzentrale sowie die Atemschutzwerkstatt funktionsfähig. Damit können wichtige Abläufe auch dann aufrechterhalten werden, wenn die reguläre Stromversorgung ausfällt.
So setzen sich die Kosten zusammen
Das Notstromaggregat selbst kostet rund 133.000 Euro brutto. Dafür erhält die Stadt eine Förderung von 38.100 Euro.
Hinzu kommen umfangreiche Bau- und Anschlussarbeiten. Für die Anlage musste ein spezielles Fundament errichtet werden. Die notwendigen Tiefbauarbeiten schlagen mit rund 69.000 Euro brutto zu Buche. Weitere rund 21.500 Euro sind für Verkabelung und Elektroinstallationen vorgesehen, damit das Aggregat vollständig in die Infrastruktur der Feuerwache eingebunden werden kann.
Mit der Investition setzt Ladenburg auf eine bessere Vorbereitung für mögliche Krisenlagen und will sicherstellen, dass die Feuerwehr auch bei einem großflächigen Stromausfall jederzeit einsatzbereit bleibt.
Autor:Charlotte Basaric-Steinhübl aus Ludwigshafen |