Schüler probieren Handwerk aus
Malen, löten, bohren, hobeln

Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig (links), Hauptgeschäftsführer der Handwerskammer der Pfalz Ralf Hellrich und Stellvertreterin Ursula Stange in der Berufsorientierungswerkstatt der Handwerkskammer in Kaiserslautern  Foto: ps
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Handwerkskammer. Die Handwerkskammer bietet in ihrer neuen Werkstatt in der Innenstadt Kaiserslauterns Schülern die Möglichkeit, in verschiedene Handwerksberufe hinein zu schnuppern. Mit diesem Angebot möchte die Handwerkskammer Jugendliche von der Attraktivität des Handwerks überzeugen und sie für eine Ausbildung gewinnen.
Interessierte Schüler können sich hier an Holz-, Maler-, Elektro- und Metallarbeiten ausprobieren und herausfinden, ob sie Talent und Freude an handwerklichen Tätigkeiten haben. Unter fachlicher Anleitung können die Jugendlichen mehrere Tage praktische Erfahrungen sammeln.
„Diese Werkstatt mitten in der Stadt ermöglicht jungen Menschen einen einfachen Einstieg in die vielfältige Welt des Handwerks. In Absprache mit den Schulen können wir unser Angebot zeitlich und inhaltlich flexibel gestalten und damit insbesondere Gymnasien entgegenkommen“, erläuterte Hellrich. Das bestätigte auch der Berufswahlkoordinator des Burggymnasiums Kaiserslautern, Boris Gaspard, der am Tag der Eröffnung mit acht Schülern der elften Klasse vor Ort war. Begeistert probierten die Jugendlichen die verschiedenen Maschinen und Werkzeuge aus, bis sie mit ihren Arbeiten zufrieden waren. Die angefertigten Spiele aus Metall und elektronischen Bauteilen durften sie am Ende des Tages mit nach Hause nehmen. Die ebenfalls bei der Eröffnung anwesende Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig zeigte sich beeindruckt von dem Interesse der Schüler und den Arbeiten, die in der Werkstatt entstanden sind. Besonders angetan zeigte sie sich vom Einsatz der 3D-Drucker, die die passenden Spielfiguren druckten.
Auch die Landesregierung sei stark daran interessiert, junge Menschen zur Ausbildungsreife zu führen, so Hubig. Sie verwies auf das derzeit an zehn rheinland-pfälzischen Realschulen plus durchgeführte Projekt „Keiner ohne Abschluss“ (KOA). „Dieses Projekt läuft sehr erfolgreich: Über 90 Prozent der Teilnehmer sind bereits in einer Ausbildung“, freut sich die Ministerin. Zudem lobt sie den für weiterführende Schulen verpflichtend eingeführten Tag der Berufs- und Studienorientierung. „Viele Berufe werden immer komplexer“ meinte Hellrich, „daher ist eine duale Ausbildung die ideale Grundlage sowohl für ein Studium als auch für den Meisterbrief.“
Am Tag des Handwerks wird die Werkstatt geöffnet sein. ps

Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig (links), Hauptgeschäftsführer der Handwerskammer der Pfalz Ralf Hellrich und Stellvertreterin Ursula Stange in der Berufsorientierungswerkstatt der Handwerkskammer in Kaiserslautern  Foto: ps
Auch an den Ständen der Innung können Interessenten ihr Geschick testen  Foto: ps

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