Badespaß für behinderte Menschen
Freundeskreis Waschmühle finanziert Lifter

Christian Werner wird von Schwimm-Meister Jan Frens in das kühle Nass gelassen. In der Mitte der Vorsitzende des Freundeskreises Waschmühle  Horst Meisenheimer
  • Christian Werner wird von Schwimm-Meister Jan Frens in das kühle Nass gelassen. In der Mitte der Vorsitzende des Freundeskreises Waschmühle Horst Meisenheimer
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Waschmühle. Freude bei Christian Werner: Mit dem neuen, mobilen Lift kann er zukünftig ins Wasserbecken der Waschmühle gehoben werden. In der Mobilität beeinträchtigte Menschen profitieren von dem Gerät, das vom Förderverein der Waschmühle angeschafft wurde.
Horst Meisenheimer, langjähriger Freundeskreis-Vorsitzender, beziffert die Kosten auf 6500 Euro. Je 1500 Euro sponserten die Stadtsparkasse und die BAU AG, der Rest wurde vom Verein beigetragen, der derzeit rund 250 Mitglieder zählt.
Statt Fremde zu fragen, können beeinträchtigte Menschen nun mit der Hilfe eines Schwimm-Meisters langsam ins Becken gelassen oder wieder heraus gehoben werden. Das Gerät trägt Personen bis zu einem Gewicht von 140 Kilogramm. Schwere Bleiplatten in einem Gehäuse sorgen für entsprechendes Gegengewicht.
„Rund um das Becken ist eh schon alles ebenerdig erreichbar, mit dem Lift ermöglichen wir vielen Menschen, nun auch die Waschmühle als Schwimmbad zu nutzen“, freut sich Meisenheimer. Damit das anstrengende Kurbeln schon bald entfällt, plant der Förderverein im kommenden Jahr das Gerät um einen Akku-Motor zu erweitern. (jv)

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