Speyer plant 39,5 Millionen Euro für Schulen, Stadion und Bibliothek
- In Speyer sollen Millionen aus einem Sondervermögen in Schulen und weitere städtische Projekte fließen
- Foto: Kristin Hätterich
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Speyer. Die Stadt Speyer will Mittel aus einem neuen Sondervermögen in konkrete Projekte vor Ort lenken, vor allem in Schulen. Am Donnerstag, 18. Juni, berät der Haupt-, Stiftungs- und Digitalisierungsausschuss über die Beantragung aus dem Regionalbudget.
Im Ausschuss soll die Verwaltung den Auftrag bekommen, die verfügbaren Mittel auf Grundlage der bisherigen Projektvorschläge einzusetzen und ein Regionales Umsetzungskonzept auszuarbeiten. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, fehlen für die Abrufbareit derzeit noch Rahmenbedingungen des Landes Rheinland-Pfalz.
Schulen stehen im Fokus, weitere Projekte sind bereits benannt
Im Mittelpunkt steht nach Angaben der Verwaltung die Schulinfrastruktur. Die Stadt sieht dort den größten und dringendsten Investitionsbedarf. Geplant sind unter anderem Modernisierung und Sanierung von Schulgebäuden und Außenanlagen. Dazu zählen die Erneuerung von Schulhöfen mit mehr Aufenthalts-, Bewegungs- und Schattenbereichen, die Sanierung von Sporthallen und Umkleiden sowie Verbesserungen bei Brandschutz und Barrierefreiheit. Außerdem will die Stadt naturwissenschaftliche Fachräume modernisieren.
Einen besonderen Schwerpunkt setzt die Verwaltung bei sanitären Anlagen. Vor allem Toiletten in mehreren Schulen gelten als teilweise stark sanierungsbedürftig. Auch energetische Sanierungen zur Senkung von Energie- und Wasserverbrauch gehören zu den Überlegungen.
Neben den Schulen nennt die Stadt weitere Projekte in der bisherigen Planung. Dazu gehören das Helmut-Bantz-Stadion mit neuen Tartanbelägen und aufgewerteten Aufenthaltsbereichen, das Jugendcafé Mitte als neuer zentraler Ort der offenen Jugendarbeit und die Villa Ecarius, die als Stadtbibliothek umfassend modernisiert und barrierefrei weiterentwickelt werden soll. Ergänzend berücksichtigt die Stadt Maßnahmen an Spielplätzen und zur Walderholung.
Die Grundlage für das Regionalbudget bildet das vom Bund beschlossene Länder- und Kommunalinfrastrukturfinanzierungsgesetz. Für Speyer stehen daraus rund 39,5 Millionen Euro zur Verfügung. Einzelprojekte müssen ein Mindestinvestitionsvolumen von 250.000 Euro haben. Die Stadt betont, dass die Projektübersicht vorerst als erster Stand gilt. Die konkrete Auswahl und Priorisierung ist noch nicht abgeschlossen und kann im Verfahren angepasst werden. Eine endgültige Entscheidung über einzelne Maßnahmen trifft später der Stadtrat.
Weitere Informationen gibt es im Bürgerinfosystem unter diesem Link.
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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