Baubeginn steht bevor
Salierbrücke ab 21. Januar 2019 gesperrt

Das Regierungspräsidiums Karlsruhe ertüchtigt die Salierbrücke in Speyer im Zuge der B39. Die Maßnahme beginnt am 7. Januar 2019 mit vorbereitenden Arbeiten für die Baustelleneinrichtung und für die Herstellung der überregionalen Umleitungsbeschilderung.
  • Das Regierungspräsidiums Karlsruhe ertüchtigt die Salierbrücke in Speyer im Zuge der B39. Die Maßnahme beginnt am 7. Januar 2019 mit vorbereitenden Arbeiten für die Baustelleneinrichtung und für die Herstellung der überregionalen Umleitungsbeschilderung.
  • Foto: Kollross
  • hochgeladen von Wochenblatt Speyer

Speyer. Das Regierungspräsidium Karlsruhe gab gestern bei einer Pressekonferenz bekannt, dass die  Salierbrücke ab dem 21. Januar 2019 für Individualverkehr gesperrt sein wird. Die Zufahrt für die Anwohner der Ketscher Landstraße sowie zum Rheinhotel Luxhof sei jederzeit möglich. Bereits am 7. Januar 2019 beginnen vorbereitenden Arbeiten für die Baustelleneinrichtung und für die Herstellung der überregionalen Umleitungsbeschilderung. Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet alle betroffenen Verkehrsteilnehmer die vorgesehene Umleitung über die A61 zu nutzen. Aus Sicherheitsgründen für die Umsteiger und zur Gewährleistung eines reibungslosen und pünktlichen Shuttle-Bus-Verkehrs wird die Zufahrt zur Brücke ab dem Knoten Lußhof gesperrt. 
Die Ertüchtigung der Salierbrücke wird in zwei Bauabschnitten durchgeführt. Begonnen wird mit der Südseite. Die Dauer der Gesamtmaßnahme umfasst 26 Monate. Der Bauvertrag sieht einen Zweischichtbetrieb unter Ausnutzung des Tageslichtes an Werktagen vor. Aufgrund der einzuhaltenden klimatischen Randbedingungen sei eine Nacht- und Sonntagsarbeit jedoch bei einzelnen Tätigkeiten nicht auszuschließen. Die Gesamtkosten werden sich auf circa 11,1 Millionen Euro belaufen. 

Hintergrund

Die Salierbrücke, die die B39 über den Rhein zwischen Speyer und Hockenheim überführt, wurde 1954 bis 1955 auf Bestandsfundamenten der vorher dort vorhandenen Eisenbahnbrücke errichtet.Eine im Jahr 2012 durchgeführte Nachrechnung des Bauwerks hat erhebliche Tragfähigkeitsdefizite aufgezeigt. Zur Herstellung einer verkehrssicheren und zukunftsfähigen Verkehrsverbindung sind umfangreiche Ertüchtigungsmaßnahmen erforderlich, die einen nachhaltigen und dauerhaften Betrieb der Brücke ermöglichen. Wir berichteten bereits hier. ps/ako

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