Pläne für die Sanierung der Salierbrücke vorgelegt
Es wird definitiv eine Vollsperrung geben

Heute Mittag lud Oberbürgermeister Eger den Speyerer Gesprächskreis zur Salierbrücke ein, um über die Ergebnisse der Sitzung in Altlußheim zu informieren.
  • Heute Mittag lud Oberbürgermeister Eger den Speyerer Gesprächskreis zur Salierbrücke ein, um über die Ergebnisse der Sitzung in Altlußheim zu informieren.
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  • hochgeladen von Amanda Kollross

Speyer. Vergangene Woche tagte zum zweiten Mal der Projektbegleitkreis zur Sanierung der Salierbrücke in Altlußheim. Nun ist klar, dass die Salierbrücke für die Dauer der Sanierung voll gesperrt werden, jedoch für einen ÖPNV-Shuttledienst und die Rettungsdienste mittels Ampelschaltung in beide Richtungen befahrbar bleiben soll. Fahrräder und Fußgänger können die Brücke passieren. Das ist die vom Regierungspräsidium Karlsruhe bevorzugte Variante, welche die Behörde am Montag, 18. Juni, in der Stadthalle auch der Speyerer Öffentlichkeit präsentieren will. Heute Mittag lud Oberbürgermeister Eger den Speyerer Gesprächskreis zur Salierbrücke ein, um über die Ergebnisse der Sitzung in Altlußheim zu informieren und Konzepte zur Abfederung der Sanierungspläne in der Domstadt zu diskutieren. „Mit den vorgelegten Plänen müssen und können wir arbeiten“, so Eger, „aber wir sollten in Speyer zusätzlich flankierende Maßnahmen ergreifen, um die Auswirkungen der Sanierungsarbeiten abzufedern.“ Er denkt dabei an einen zusätzlichen Fährbetrieb über den Rhein, die bereits zugesagte Optimierung der Umleitungsstrecken am Speyerer Kreuz und auch gezielte Marketingmaßnahmen mit dem Handel, um befürchteten Umsatzeinbußen entgegenzuwirken. „Speyer darf in der Sanierungsphase nicht von den Verkehrsströmen abgeschnitten werden. Deshalb müssen wir alles tun, um die Auswirkungen der Brückensanierung auf die Stadt zu begrenzen.“  Auch bleibe er bei seinen Forderungen nach Bauzeitenoptimierung und längerfristiger Planung beim Bund und den beiden betroffenen Bundesländern. Wenn die Lebensdauer der Brücke mit der Sanierung um 20 bis 25 Jahre verlängert werden kann, dann sollte man mit Blick auf langwierige Genehmigungsverfahren schon jetzt an einen Neubau denken. Denn in einer eng verflochtenen Metropolregion solle "der Rhein auch in Zukunft als durchfließendes und nicht trennendes Gewässer gesehen werden." ps/ako

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