Von Speyer nach Rom:
Pilger mit und ohne Behinderung fahren zum Papst

Audienz mit Papst Franziskus.
  • Audienz mit Papst Franziskus.
  • Foto: Malteser
  • hochgeladen von Jana Hepperle

Sechzehn Pilger mit körperlichen Einschränkungen und achtzehn Pilger, die den anderen helfen, brechen Ende September mit einem speziellen Bus nach Rom auf. Sie sind Teil der größten deutschen Wallfahrt für Menschen mit Behinderung in die Ewige Stadt.

Organisiert vom Malteser Hilfsdienst können auch diejenigen, die zum Beispiel mit ihrem Rollstuhl keine Treppen und keine alten Kopfsteinpflaster-Wege nutzen können und die vor allem betreut oder gepflegt werden müssen, einmal eine wirklich große Reise machen. „Es ist zwar ein langer Weg, aber für das großartige Ziel nehmen die Pilger das gerne in Kauf – und werden sicher für ihre Ausdauer belohnt, sagt Heinz-Peter Sauer, Leiter der Romwallfahrt in der Diözese Speyer. Bei der Anreise wird mit dem - zunächst vielleicht fremden - Sitznachbarn erzählt, miteinander gesungen und gebetet, sicher auch ein wenig geschlafen oder sich auf die touristischen Ziele eingestimmt.

„In Rom treffen wir dann die anderen fast 800 Pilger aus allen Teilen Deutschlands“, so Sauer. Die Wallfahrt steht unter dem Motto „Selig, die Frieden stiften, denn sie werden Kinder Gottes heißen.“ Zu den Highlights gehören eine Heilige Messe mit dem Papst auf dem Petersplatz, der Blick durch das berühmteste Schlüsselloch Roms an der Villa Malta und der Besuch der Vatikanischen Gärten oder Museen.

Etwas außerhalb von Rom in behindertengerechten Unterkünften untergebracht, fahren die insgesamt 20 Busse im Konvoi mit Polizeieskorte durch den dichten Verkehr der italienischen Hautstadt bis zum jeweiligen Ziel. „Die Römer und der Vatikan machen ganz viel für unsere mobil eingeschränkten Pilger möglich – das ist toll und einmalig“, sagt Sauer, der regelmäßig in engem Kontakt mit den Organisatoren der Malteser Zentrale in Köln steht. Am 6.Oktober werden die Wallfahrer aus Speyer wieder zurückerwartet – und bestimmt viel zu berichten haben.

Autor:

Jana Hepperle aus Frankenthal

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