Hitze in Speyer: Diese Tipps helfen durch die nächsten heißen Tage
- Wenn es heiß wird, helfen Schatten, genug zu trinken und kurze Wege zur nächsten Wasser-Station.
- Foto: Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit
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Speyer. Wenn die Temperaturen steigen, wird es für viele schnell anstrengend. Die Stadt Speyer erinnert mit Blick auf mögliche Hitzewellen an Schutzmaßnahmen und warnt besonders mit Blick auf ältere Menschen, Kinder, chronisch Erkrankte sowie pflegebedürftige Personen.
Anlass ist der bundesweite Hitzeaktionstag am heutigen Donnerstag, 11. Juni, der unter dem Motto Gemeinsam vorsorgen für Extremhitze auf gesundheitliche Risiken hoher Temperaturen aufmerksam macht.
Trinken, Schatten, Nachbarschaft: Was jetzt wichtig ist
Die Stadt empfiehlt, körperliche Aktivitäten möglichst in die kühleren Morgen- und Abendstunden zu legen und die intensive Mittagssonne zu meiden. Wichtig bleibt auch, genug zu trinken, idealerweise Wasser, ungesüßte Tees oder Saftschorlen.
Wer unterwegs nachfüllen möchte, kann laut Stadt REFILL-Stationen in Speyer nutzen. Dort lassen sich mitgebrachte Trinkgefäße kostenlos mit Leitungswasser auffüllen. Die teilnehmenden Geschäfte kennzeichnen Aufkleber.
Die Stadt betont außerdem: Kinder und Tiere dürfen niemals, auch nicht kurzzeitig, in Fahrzeugen bleiben. Bereits nach wenigen Minuten können lebensgefährliche Temperaturen entstehen. In solchen Fällen rät die Stadt, sofort den Notruf 112 zu wählen.
Gemeinsam mit dem Brand- und Katastrophenschutz weist die Stadt zudem auf eine erhöhte Gefahr von Vegetations- und Flächenbränden hin. Offenes Feuer, Grillen sowie das Wegwerfen von Zigaretten in Wald- und Trockenbereichen soll die Bevölkerung unbedingt vermeiden.
Auch Medikamente spielen bei Hitze eine Rolle. Einige Arzneimittel können nach Angaben der Stadt die körpereigene Temperaturregulation beeinträchtigen oder bei hohen Temperaturen anders wirken. Die Stadt empfiehlt deshalb, rechtzeitig ärztlichen Rat einzuholen oder die Wirkung in der Apotheke überprüfen zu lassen. Medikamente sollen außerdem keiner Hitze ausgesetzt werden und nicht in aufgeheizte Fahrzeuge gehören.
Für Innenräume rät die Stadt: Fenster tagsüber geschlossen und verschattet halten. Lüften klappt am besten früh am Morgen oder in der Nacht. Leichte Kleidung und geeignete Abkühlungsmaßnahmen können zusätzlich den Kreislauf unterstützen.
Zum Schluss setzt die Stadt auf Nachbarschaftshilfe. Gerade ältere, alleinlebende oder gesundheitlich eingeschränkte Menschen brauchen während Hitzeperioden besondere Aufmerksamkeit. Schon ein kurzer Kontakt kann helfen, Risiken früh zu erkennen.
Weitere Informationen zum Umgang mit Hitze stehen unter klima-mensch-gesundheit.de. Aktuelle Hitzewarnungen veröffentlicht der Deutsche Wetterdienst unter dwd.de.
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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