ME/CFS, Post Vac, Post Covid
ME Tag 2026 in Speyer - ein voller Erfolg
- Dozent Dr. med. Michael Jelden aus Homburg/ Saar bei der ärztlichen Weiterbildung.
- Foto: Privat
- hochgeladen von Jens Zschocke
Großer Zulauf - endlich Aufmerksamkeit
Insgesamt rund 110 Gäste nahmen an den durch das Aktiv Zentrum - Physiotherapie am Dom, Liegenddemo Speyer und Selbsthilfegruppe ME/CFS, Post Covid und Post Vac organisierten Veranstaltungen teil.
Den Auftakt bildete um 10:00 Uhr eine ärztliche Weiterbildung in Kooperation mit der kreisärztlichen Vereinigung Speyer. 30 Ärztinnen und Ärzte aus Speyer und der direkten Umgebung nutzten das Fortbildungsangebot mit Dr. med. Michael Jelden. Anm. d. Autors: Dies ist eine beachtliche Anzahl.
Die Rückmeldungen der Teilnehmenden fielen ausgesprochen positiv aus:
Die Gesamtbewertung lag im Durchschnitt bei 5,4 von 6 Punkten. Besonders hervorgehoben wurden Dr. Jelden (6/6 Punkte) sowie die Organisation (5,9/6 Punkte).
Ein zentrales Ergebnis des Vormittags: Viele der teilnehmenden Ärztinnen und Ärzte äußerten anschließend, dass sie sich nun deutlich sicherer fühlen, ME/CFS und Post COVID zu diagnostizieren und zu behandeln – ein wichtiger Schritt für eine bessere regionale Versorgung. „Dass Ärztinnen und Ärzte nach der Fortbildung sagen, sie trauen sich die Diagnostik und Behandlung nun eher zu – genau das war unser Ziel“, so Zschocke.
Kooperation mit der kreisärztlichen Vereinigung Speyer
Ein besonderer Dank gilt den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern sowie Dr. Johannes Bohlender und der Kreisärztlichen Vereinigung Speyer und Dr. med. Michael Jelden für die Unterstützung.
Öffentlicher Teil der Veranstaltung fand großen Anklang
Im Anschluss startete – mit kleiner Verzögerung – der öffentliche Teil der Veranstaltung, zudem weitere rund 80 Besucherinnen und Besucher kamen. Für einen emotionalen Höhepunkt sorgten Romina und Anne vom „Theater Impuls Mannheim“: In einer eindrucksvollen Darstellung zeigten sie das Leben einer Schwerstbetroffenen vor und nach der Erkrankung. Aus dem Publikum gab es bewegende Rückmeldungen – auch von nicht Betroffenen – dass die Tragweite der Erkrankung dadurch spürbarer und besser vorstellbar geworden sei.
Den Abschluss bildete eine Podiumsdiskussion mit Dr. Marlene Gottwald, Marina Reichert, Dr.med. Michael Jelden und Jens Zschocke. Dabei wurde deutlich: Es gibt Fortschritte, aber weiterhin großen Handlungsbedarf – und es braucht mehr solcher Formate in Deutschland, um Versorgung, Anerkennung und Aufklärung nachhaltig zu stärken.
Die Darstellung der Schauspielerinnen sowie die Podiumsdiskussion wurden vom offenen Kanal Speyer aufgezeichnet und werden in Kürze veröffentlicht; dazu wird gesondert informiert.
Fazit der Veranstalter positiv
Der ME-Tag 2026 hat gezeigt, wie wirkungsvoll das Zusammenspiel aus medizinischer Fortbildung, öffentlicher Aufklärung und persönlichem Austausch sein kann – mit dem gemeinsamen Ziel, die Versorgung und Anerkennung von Menschen mit ME/CFS und Post COVID sowie Post Vac in der Region spürbar und nachhaltig zu verbessern.
Großer Danke an alle Helferinnen und Helfer
Wir danken allen ehrenamtlichen Helfern, ohne die diese Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre. Wir danken auch allen, die da waren und halfen dieses wichtige Thema in den Fokus zu rücken.
Autor:Jens Zschocke aus Speyer |
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