Viertelfinale erreicht
FCK gewinnt gegen starke Pirmasenser

Man of the Match: Florian Pick mit mächtigem Zug zum Tor
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Der 1. FC Kaiserslautern hat im Achtelfinale des Verbandspokals den Regionalligisten FK Pirmasens mit 3:1 bezwungen. Das Spiel war hart umgekämpft und auch knapper, als das Ergebnis es erahnen lässt. Elias Huth und zweimal Florian Pick sorgten für das Erreichen des Viertelfinale, zwischendurch verkürzte Sascha Hammann auf 2:1. Die Begegnung gegen "die Klub" war das erste Pflichtspiel gegen den alten Erzrivalen nach 55 Jahren. 

Flutlichtatmosphäre auf der Husterhöhe: Im mit 8.890 nicht ganz ausverkauften Stadion sorgten Nebelschwaden und zeitweise leichter Nieselregen für eine ganz besondere Atmosphäre. Der Lautrer Anhang war zahlreich erschienen und unterstützte das Team lautstark.
 
Cheftrainer Michael Frontzeck wechselte im Vergleich zum Drittligaspiel gegen Uerdingen auf neun Positionen durch, lediglich André Hainault und Julius Biada verblieben in der Startelf.
Die Roten Teufel starteten engagiert, wurden jedoch zunächst mehrmals durch die Innenverteidiger des FKP, die früheren Lautrer Marco Steil und Yannick Osée, gestoppt. Nach 15 Minuten kam es zur ersten erfolgreichen Szene: Christian Kühlwetter reichte den Ball von links zu Elias Huth vors Tor und dieser 
vollstreckte zur Führung. 

Mann des Abends war Florian Pick, der immer wieder Akzente setzte und alle Aufmerksamkeit der Pirmasenser Spieler auf sich zog. Trotzdem gelang ihm in der 19. Minute das 2:0. Das Stürmertalent zog vom linken Flügel in die Mitte und zog ab, sein Schuss landete abgefälscht und somit unhaltbar für Torhüter Reitz im Netz. Doch der FKP gab sich nicht auf und verkürzte nach eine Ecke nur vier Minuten später zum Anschlusstreffer durch Sascha Hammann. Die Haupttribüne jubelte euphrisch und der FKP witterte Morgenluft, setzte nach - jedoch ohne weitere Torerfolge. Die letzte nennenswerte Situation vor der Halbzeit gehörte wieder dem FCK: Florian Pick setzte zu einem Solo im Strafraum an und legte den Ball zurück zu Julius Biada, der den Ball knapp über das Tor zirkelte.

Nach der Pause nahmen die Roten Teufel wieder das Heft besser in der Hand und machten nach 60 Minuten "den Deckel drauf". Nach einer Ecke kam der Ball im Rückraum zu Florian Pick, der - wie an der Schnur gezogen - mit einem satten Schuss den Ball im Tor versenkte. Der erneute Zwei-Tore-Abstand sollte aber die Pirmasenser nicht davon abhalten, weiterhin dem FCK Paroli zu bieten. Chancen gab es noch auf beiden Seiten, Florian Pick setzte Elias Huth in Szene, dieser scheiterte aber am früheren FCK-Nachwuchskeeper Benni Reitz. 
Der FKP verzeichnete auf der Habenseite einen Kopfball des eingewechselten Dennis Krob - knapp vorbei am Tor von Lennart Grill. Die Schlussoffensive gehörte den Pirmasensern. Ein Freistoß des ehemaligen FCK-Profi Ricky Pinheiro wurde von der Mauer zur Ecke geblockt. Ein Schuss von Patrick Freyer in der Schlussminute traf noch das Außennetz. In der Nachspielzeit wurde dem FKP sogar noch ein Elfmeter zugesprochen, doch bei Manuel Grünnagel versagten die Nerven. Er setzte den Strafstoß an die Querlatte, so dass es beim 3:1 für die Roten Teufel blieb. 

Um sich als Drittligist für den DFB-Pokal zu qualifizieren, muss der FCK den Verbandspokal gewinnen - eine zusätzliche Herausforderung für das Team, das als Absteiger auch eine Runde DFB-Pokal gespielt hatte und in der Dritten Liga vier Ligaspiele mehr als in den Ligen 1 und 2 absolvieren muss.

Statistik:
FK 03 Pirmasens – 1. FC Kaiserslautern 1:3 (1:2)
FKP: Reitz – Osée, Grimm, Becker, Freyer, Bohnert (65. Krob), Hammann, Grünnagel, Steil, Cissé (57. Pinheiro), Ludy (75. Eichhorn)
FCK: Grill – Dick (69. Schad), Hainault, Scholz, Sickinger – Kühlwetter (83. Zuck), Fechner, Albaek, Pick – Biada (61. Bergmann), Huth
Tore: 0:1 Huth (15.), 0:2 Pick (19.), 1:2 Hammann (23.), 1:3 Pick (60.)
Besonderes Vorkommnis: Grünnagel verschießt FE (90.)
Gelbe Karten: Hainault, Dick, Huth / Freyer, Steil, Becker
Schiedsrichter: Nicolas Winter (Freckenfeld)

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