Zu Fuß durch Pirmasens: Zwei Stadtspaziergänge prüfen Wege und Barrieren
- Bei den Begehungen können Bürgerinnen und Bürger zeigen, wo Wege in Pirmasens zu eng, unübersichtlich oder nicht barrierefrei sind.
- Foto: Stadt Pirmasens
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Pirmasens. Wer täglich zu Fuß unterwegs ist, kennt die Stellen, an denen es hakt. In Pirmasens lädt die Stadt jetzt zu zwei öffentlichen Begehungen ein, um Wege, Querungen und mögliche Barrieren gemeinsam zu prüfen. Interessierte gehen dabei zusammen mit Fachleuten sowie Teams aus Verwaltung und Kommunalpolitik durch die Stadt. Ziel ist es, Stärken und Schwachstellen zu erkennen und konkrete Vorschläge für einen fußgängerfreundlichen öffentlichen Raum zu sammeln.
Termine, Treffpunkte und Anmeldung
Die erste Begehung startet am Montag, 22. Juni, von 16 bis 18 Uhr. Treffpunkt ist am Hauptbahnhof. Der zweite Fußverkehrs-Check beginnt am Donnerstag, 25. Juni, an der Horebschule an der Ecke Vogelstraße. Start ist um 12 Uhr. Die Tour dauert ebenfalls zwei Stunden. Die Stadt lädt alle Bürgerinnen und Bürger ein, die ihre Alltagswege zu Fuß nutzen oder sich für eine sichere, barrierefreie und attraktive Gestaltung des öffentlichen Raums interessieren. Die Verwaltung bittet um Anmeldung bis Donnerstag, 18. Juni, per E-Mail an stadtplanung@pirmasens.de.
Bürgermeister Michael Maas sagt: „Der Fußverkehr ist die Basis jeder Mobilität. Mit dem Fußverkehrs-Check möchten wir gemeinsam mit den Menschen vor Ort herausfinden, wo wir bereits gut aufgestellt sind und wo es Verbesserungsbedarf gibt“. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, fließen die Ergebnisse der Begehungen anschließend in die weitere Planung ein. Zum Projekt gehören außerdem ein Status-quo-Bericht mit Stärken-Schwächen-Analyse und eine abschließende Denkwerkstatt, in der konkrete Empfehlungen und nächste Schritte diskutiert werden.
Hintergrund: Das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau unterstützt die Fußverkehrs-Checks finanziell und ideell. Pirmasens zählt zu zehn Kommunen in Rheinland-Pfalz, die im laufenden Jahr dafür ausgewählt wurden. red
Autor:Erik Stegner aus Landstuhl |