Pumptrack-Anlage im Freizeitpark Eisweiher eröffnet
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Pirmasens. Die Besucher des Freizeitgeländes am Eisweiher dürfen sich ab heute über ein weiteres attraktives Sport- und Bewegungsangebot unter freiem Himmel freuen: Dort, nahe dem Eingang am Kiesweg, wurde der neue Pumptrack offiziell eröffnet. Die moderne Anlage richtet sich an alle, die auf Rollen und Rädern unterwegs sind, von Skate- und Longboardfahrern über Inlineskater sowie Mountainbike- und BMX-Fahrer bis hin zu Kindern mit Laufrad, Tretroller oder Bobby-Car. Der asphaltierte Parcours bietet auf einer rund 140 Meter langen Strecke abwechslungsreiche Bodenwellen, Steilkurven und Sprünge und ist sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene geeignet. Das Besondere an einem Pumptrack: Der notwendige Schwung wird nicht durch Treten erzeugt, sondern allein durch gezielte Gewichtsverlagerungen sowie Zieh- und Druckbewegungen, das sogenannte „Pumping“, von dem sich auch der Name der Anlage ableitet.
Für die Realisierung des Projekts investierte die Stadt Pirmasens unter Federführung des Garten- und Friedhofsamtes rund 149.000 Euro. Möglich wurde der Bau insbesondere durch die großzügige Unterstützung von Bund, Land, Stiftungen und zweckgebundenen Spenden. Für die Modellierung des Parcours wurden rund 1.130 Tonnen Schotter verbaut und etwa 72 Tonnen Asphalt eingebracht.
Oberbürgermeister Markus Zwick gemeinsam mit Sportdezernent Denis Clauer herzlich zur offiziellen Eröffnung des Pumptracks eingeladen. Zum Rahmenprogramm gehörte unter anderem eine spektakuläre BMX-Stuntshow mit Profi-Fahrern.
Die Pumptrack-Anlage wurde federführend vom Garten- und Friedhofsamt der Stadt Pirmasens projektiert. Die Planung übernahm das Fachbüro Ecopark Concepts aus Oberkirchen, während die Umsetzung durch die DirtWays GmbH aus Herzogenaurach erfolgte. Die Finanzierung setzt sich aus 60.000 Euro Sportanlagenförderung, 55.000 Euro Stiftungsmitteln, 19.000 Euro zweckgebundenen Spenden sowie einem städtischen Eigenanteil von 15.000 Euro zusammen.
Die zweckgebundenen Spenden in Höhe von insgesamt 19.000 Euro wurden anlässlich des OB-Balls 2025 generiert. Unterstützt wurde das Projekt von der N. Kirchhöfer GmbH, der psb Intralogistics GmbH, Rechtsanwalt Klaus Leinenweber, der Steuerberatungsgesellschaft Weis Hopmeier & Stegner, dem Leistenzentrum Motsch GmbH, Brigitte Kupper, der Ursula Boo-Stewart Stiftung sowie der Gustav-Gundelwein-Stiftung.
Autor:Norbert Scharf aus Pirmasens |
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