Start am Hauptbahnhof: Neuer Busbahnhof bringt kurze Wege
- Blick auf den neuen Bahnhofsvorplatz.
- Foto: Laura Braunbach
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Neustadt. Am Montag, 2. März 2026, geht der neue zentrale Busbahnhof am Hauptbahnhof (ZOB) auf dem modern gestalteten Bahnhofsvorplatz in Betrieb. Mit der Inbetriebnahme erhält der Vorplatz eine klare Struktur für den Busverkehr und eine barrierefreie Mobilitätsdrehscheibe. Fahrgäste profitieren von übersichtlichen Wegen, eindeutigen Zuordnungen sowie einem direkten Anschluss zwischen Bus, Bahn und weiteren Mobilitätsangeboten.
Die Bussteige sind ringförmig um den Platz angeordnet und mit gut sichtbaren Buchstaben gekennzeichnet. Das soll eine schnelle Orientierung ohne Umwege ermöglichen und den Umstieg komfortabler machen.
Klare Verkehrsführung für einen sicheren Ablauf
Der Bereich direkt vor dem Bahnhofsgebäude ist künftig ausschließlich für Busse und den Radverkehr freigegeben. Der Verkehr wird in einem Einbahnstraßen-Rondell geführt. Ziel ist ein sicherer und geordneter Ablauf für den öffentlichen Verkehr und die umsteigenden Fahrgäste.
Die Zufahrt zum Park-and-Ride-Parkplatz bleibt weiterhin möglich. Autofahrer werden gebeten, die neue Verkehrsregelung zu beachten und den Busbetrieb nicht zu beeinträchtigen.
Taxis warten künftig wieder direkt vor dem Bahnhof, gegenüber Steig A. Der Schienenersatzverkehr der Deutschen Bahn startet an Steig F beim alten Postgebäude.
- Abfahrplan für den Busverkehr am Neustadter Hauptbahnhof
- Foto: Stadt Neustadt
- hochgeladen von Eva Bender
Das ändert sich für Fahrgäste
Für die meisten Linien bleiben die Abfahrtszeiten unverändert. Aktuelle Fahrpläne sind unter vrn.de abrufbar.
Neu geregelt wird Folgendes:
- Die Linien 500 und 501 fahren in beiden Fahrtrichtungen wieder über die Schillerstraße gen Süden und bedienen die Haltestelle Schillerstraße in Richtung Landau.
- Ruftaxiverkehre fahren an den jeweils zugewiesenen Bussteigen ab, an denen auch die Busse der jeweiligen Fahrtrichtungen halten.
- Die Steige sind barrierefrei ausgebaut und ermöglichen einen niveaugleichen Einstieg.
Direkt am Bahnhofsvorplatz stehen ergänzende Mobilitätsangebote bereit: Taxen, MoD, stadtmobil (Carsharing) und VRNnextbike. Fahrradabstellmöglichkeiten befinden sich hinter dem Polizeigebäude am P+R-Platz.
Der Hauptbahnhof wird damit zu einem Knotenpunkt, an dem verschiedene Verkehrsformen nahtlos ineinandergreifen. Entsprechende Mobilitätsangebote bestehen bereits auch am Südausgang am Mobilitätspunkt Schillerstraße.
Ein Platz für Mobilität und Aufenthalt
Der neue Busbahnhof ist das Herzstück der Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes. Auf rund 8.700 Quadratmetern entstand in den vergangenen zwei Jahren ein moderner Stadtraum mit heller Pflasterung, klarer Wegeführung und einer robusten Betonfahrbahn für den Busverkehr.
Neben der Mobilitätsfunktion wurde auch die Aufenthaltsqualität gestärkt. Sitzgelegenheiten und ein Wasserspiel neben der prägenden Kastanie laden zum Verweilen ein. Neue Bäume und Pflanzflächen sorgen für zusätzliche Begrünung.
Weitere Arbeiten im Umfeld, unter anderem im Bereich der Möblierung und Ausstattung, folgen im Laufe des Jahres.
Meilenstein für die Mobilitätszentrale
Mit der Inbetriebnahme des ZOB wird ein wesentlicher Meilenstein erreicht. Ziel der Maßnahme war es, den Hauptbahnhof als Mobilitätspunkt und zentrale Schnittstelle zwischen Bus, Bahn, Fahrrad, Sharing-Angeboten und Individualverkehr zukunftsfähig und barrierefrei zu gestalten.
Eine offizielle Gesamt-Eröffnungsfeier ist geplant, sobald die Arbeiten am Bahnhofsumfeld vollständig abgeschlossen sind.
Autor:Eva Bender aus Neustadt/Weinstraße |
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