Stadtwerke-Chef Holger Mück bleibt im Vorstand des Energieverbands LDEW
- Entscheidungen von Energieverbänden wirken sich am Ende auch auf Strom, Wärme und Trinkwasser vor Ort aus.
- Foto: Stadtwerke Neustadt an der Weinstraße
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Neustadt. Wer in Neustadt Trinkwasser aus dem Hahn aufdreht oder Strom und Wärme nutzt, hängt auch von Entscheidungen auf Landesebene ab. Stadtwerke-Geschäftsführer Holger Mück bleibt dafür im Vorstand des LDEW, eines großen Energie- und Wasserwirtschaftsverbands für Hessen und Rheinland-Pfalz.
Holger Mück leitet die Stadtwerke Neustadt an der Weinstraße GmbH und die Stadionbad Neustadt an der Weinstraße GmbH. Er gehört dem LDEW-Vorstand nach Angaben der Stadtwerke seit zehn Jahren an und wurde nun erneut gewählt. Damit will er weiter die Erfahrungen kommunaler Energie- und Wasserversorger auf Landesebene einbringen.
Was der Verband macht und welche Themen jetzt anstehen
Der LDEW vertritt die Interessen von rund 270 Unternehmen der Energie- und Wasserwirtschaft in Hessen und Rheinland-Pfalz. Der Verband bündelt die Sparten Strom, Wärme, Gas, Wasser und Abwasser und sieht sich als Schnittstelle zwischen Versorgungswirtschaft, Politik und Gesellschaft. Die Mitgliedsunternehmen sichern laut Verband die Energie- und Wasserversorgung sowie wesentliche Teile der regionalen Infrastruktur.
Nach der Wahl erklärte Mück: „Wir befinden uns in einer spannenden Phase: Zentrale Rahmenbedingungen für die Energie- und Wasserwirtschaft werden derzeit auf europäischer, Bundes- sowie auf Landesebene in Rheinland-Pfalz mit der neuen Koalition politisch neu verhandelt“.
Mück kündigte für die kommenden zwei Jahre Mitarbeit an diesen Rahmenbedingungen in Rheinland-Pfalz an. Als ersten Schwerpunkt nannte er „ein Papier mit konkreten Vorschlägen für eine effiziente Verwaltung zur Vermeidung unnötiger Kosten für den Kunden“.
Zugleich verwies Mück auf weitere Herausforderungen: „Die Wärmewende, der Ausbau der Netzinfrastruktur sowie der Schutz der Wasserressourcen bleiben zentrale Aufgaben der kommenden Jahre. Gerade kommunale Versorger tragen dabei Verantwortung für eine sichere, nachhaltige und bezahlbare Versorgung vor Ort.“ Wie die Stadtwerke mitteilen, bleibt Mück damit auch künftig im Verband eine Stimme für kommunale Versorger.
Autor:Eva Bender aus Neustadt/Weinstraße |