Riesenschubkarre steht jetzt dauerhaft auf der Haardt: Neuer Blickfang am Mandelring
- Am Mandelring unterhalb des Haardter Schlosses steht jetzt dauerhaft eine Riesenschubkarre als Blickfang am Rand der Rennstrecke.
- Foto: Armin Deitersen
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Haardt. Wer am Mandelring unterhalb des Haardter Schlosses unterwegs ist, sieht seit Freitag, 22. August, einen neuen Blickfang. Eine überdimensionale Schubkarre hat dort ihren festen Platz auf der Schlossmauer gefunden. Sie steht direkt an der Rennstrecke des Haardter Schubkarrenrennens.
Die Riesenschubkarre entstand anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der Haardter Weinhoheiten und des 70. Haardter Weinfestes. Ein ehrenamtliches Team baute sie als Festwagen für die amtierenden Haardter Weinhoheiten Janice Schmidt und Leo Beyer für den Winzerfestumzug in Neustadt.
Vom Festwagen zum Denkzeichen für das Schubkarrenrennen
Bereits 2023 hatte dasselbe Team den Festwagen Balkon der Pfalz gestaltet. Zum Jubiläumsjahr sollte das traditionelle Haardter Schubkarrenrennen im Mittelpunkt stehen. Die Riesenschubkarre orientiert sich am Original und soll das weit über Haardt hinaus bekannte Schubkarrenrennen symbolisieren. Wie die Initiatoren erklären, zählt das Rennen seit vielen Jahren zu den Höhepunkten des Haardter Weinfestes.
Für den Bau fertigte das Team die Schubkarre innerhalb weniger Wochen. Florian Beyer und Harald Kerbeck erstellten die Pläne. Schreinermeister Florian Beyer und Christian Schmidt übernahmen die Holzarbeiten. Harald Kerbeck fertigte die Stahlelemente. Manfred Germann sowie die Familien der Weinhoheiten unterstützten das Team. Den finalen Anstrich übernahmen Andrea Beyer, Steffi Schmidt, Janice, Leo und Ortsvorsteherin Silvia Kerbeck.
Pünktlich zum Deutschen Winzerfestumzug am Sonntag, 12. Oktober, war der Festwagen fertig. Unter dem Motto Die Haardt lebt Tradition mit Schubkarre, Woi und Kron bekam die Riesenschubkarre dort große Aufmerksamkeit und erhielt einen Geldpreis.
Nach dem Umzug sollte sie nicht im Lager verschwinden. Mit einem Gewicht von rund 320 Kilogramm brauchte das Team für die Aufstellung schweres Gerät. Markus Höbel von Hanbuch & Söhne und Bauunternehmer Michael Hauser übernahmen den Transport mit einem Schwerlastkran. Auf eigens gefertigten Fundamenten verankerte das Team die Schubkarre fachgerecht.
Eine Infotafel zur Geschichte der Riesenschubkarre und des Schubkarrenrennens ist bereits in Arbeit. Künftig soll auch die Standfläche mit blühenden Stauden gestaltet werden.
Autor:Eva Bender aus Neustadt/Weinstraße |