Kirche bleibt Partner der Landesgartenschau – „himmelgrün“ wächst nun bis 2028
- Team himmelgrün von links nach rechts: Monika Kreiner, Brigitte Hahn, Mechthild Werner
- Foto: Evangelische_Kirche_Pfalz
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Speyer/Neustadt. Die Verschiebung der Landesgartenschau Neustadt von 2027 auf 2028 hat auch Auswirkungen auf den geplanten ökumenischen Kirchenbeitrag „himmelgrün“. Das Projekt bleibt bestehen, wird jedoch an die veränderten Rahmenbedingungen angepasst und in reduzierter Form fortgeführt.
Nachdem die Verschiebung der Landesgartenschau bereits zu Beginn des Jahres angekündigt worden war, haben inzwischen alle zuständigen Gremien in Stadt und Land die Verlegung bestätigt. Auch die Evangelische Kirche der Pfalz und das Bistum Speyer haben ihre Entscheidungen getroffen und halten an ihrer Beteiligung fest.
Die beiden Kirchen können ihr ursprünglich auf zwei Jahre angelegtes Projekt nun verlängern. Geplant ist eine Präsenz sowohl beim „Vorblühen“ im Jahr 2027 auf der Welsch-Terrasse als auch während der Landesgartenschau Neustadt 2028. Aufgrund begrenzter personeller und finanzieller Ressourcen wird das Kirchenprogramm jedoch verkleinert.
„Das Umplanen ist herausfordernd. Aber angesichts unserer Transformationen und Sparmaßnahmen kann das ökumenische Projektbüro nicht einfach in vollem Umfang ein Jahr weiterlaufen“, erklärt Pfarrerin Mechthild Werner, Projektleiterin für die Evangelische Kirche der Pfalz.
Trotz der Anpassungen soll ein attraktives Angebot erhalten bleiben. Die ursprünglich vorgesehenen Personal- und Sachkosten von jeweils 200.000 Euro für die Landeskirche und das Bistum werden nicht erhöht, sondern auf ein weiteres Jahr verteilt. Das dreiköpfige Team von „himmelgrün“ mit den beiden Projektleitungen sowie einer gemeinsamen Projektassistenz arbeitet seit Sonntag, 1. Juni 2026, nur noch mit einem Stellenanteil von jeweils 50 Prozent.
Pastoralreferentin Monika Kreiner, Projektleiterin für das Bistum Speyer, betont, dass dennoch ein überzeugendes Konzept entstanden sei. Besucher der Gartenschau sollen einen einladenden Ort vorfinden, an dem Begegnungen, Gespräche und inspirierende Angebote möglich sind. Viele bereits entwickelte Ideen könnten auch im kleineren Rahmen umgesetzt werden.
Vorgesehen sind unter anderem spirituelle Angebote, Festgottesdienste, Friedensgebete und Segenstage für Liebende. Darüber hinaus sind musikalische Großveranstaltungen sowie thematische Schwerpunkte zu Demokratie, Inklusion und Gesundheit angedacht. Ergänzt werden soll das Programm durch Orte der Ruhe und des Austauschs, beispielsweise auf einer sogenannten Babbel-Bank. Zudem wollen die Kirchen einzelne Bühnen und Veranstaltungsorte der Landesgartenschau mit eigenen Programmpunkten gestalten.
Die Kirchen zählen zu den größten Partnern der Landesgartenschau und planen ein durchgängiges Angebot. Verantwortet wird das Kirchen- und Kulturprogramm von der Evangelischen Kirche der Pfalz und dem Bistum Speyer. Inhaltlich beteiligt sich auch die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK). Zum Organisationsteam gehören Brigitte Hahn im Projektmanagement des ökumenischen Büros, Pastoralreferentin Monika Kreiner als Projektleiterin des Bistums Speyer sowie Pfarrerin Mechthild Werner als Projektleiterin der Evangelischen Kirche der Pfalz.
Autor:Eva Bender aus Neustadt/Weinstraße |
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