Gemeinsam für gleichwertige Lebensverhältnisse
Rhein-Neckar als Musterbeispiel

Verbandsdirektor Ralph Schlusche (vorne, von rechts) neben Staatssekretär Markus Kerber und IKM-Sprecher Jakob Richter.
  • Verbandsdirektor Ralph Schlusche (vorne, von rechts) neben Staatssekretär Markus Kerber und IKM-Sprecher Jakob Richter.
  • Foto: IKM/MRN
  • hochgeladen von Wochenblatt Redaktion

Metropolregion. Auf einer Fachkonferenz in Berlin präsentierten der Initiativkreis der Europäischen Metropolregionen (IKM) in Deutschland und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung innovative Ansätze zur Förderung gleichwertiger Lebensverhältnisse in städtischen und ländlichen Räumen. Mit dabei auch die Metropolregion Rhein-Neckar, die seit 2005 Mitglied des Initiativkreises ist und mit dem Modellprojekt der Intelligenten Marktplätze nach Berlin gereist war.
Vor rund 130 Fachleuten aus Politik, Planung und Wissenschaft erläuterte Boris Schmitt vom Verband Region Rhein-Neckar (VRRN), worum es geht: die Sicherstellung der Versorgung im ländlichen Raum, die Stärkung des stationären Einzelhandels, die Revitalisierung von Ortskernen als soziale Begegnungsstätte und nicht zuletzt um einen Beitrag zur Nachhaltigkeit durch Verbindung digitaler Anwendungen mit vorhandener Mobilität. Auch die Projekte der anderen elf deutschen Metropolregionen zeugten von der Vielschichtigkeit des raumordnerischen Postulats gleichwertiger Lebensverhältnisse und von den innovativen Lösungen vor Ort. Vorgestellt wurden Projekte zu gesellschaftlicher Teilhabe, Chancen in einer digitalen Welt, Mobilität in ländlichen Räumen und Vernetzung im Gesundheitswesen.
Die Metropolregionen fördern die Kooperation von städtischen und ländlichen Räumen. Sie gestalten in Projekten die Partnerschaft von Land und Stadt und stärken so die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Region. Über die Positionierung und Problemlösungsfähigkeit der deutschen Metropolregionen vor diesem Hintergrund sprach IKM-Sprecher Jakob Richter aus der Metropolregion Hamburg. Innen-Staatssekretär Markus Kerber stellte den Bezug zur Heimatpolitik her, deren Ziel es sei, die Lebensbedingungen für die Bürger und den Zusammenhalt der Gesellschaft insgesamt zu verbessern. In der abschließenden Podiumsdiskussion brachte Ralph Schlusche, Verbandsdirektor VRRN und stellvertretender Sprecher IKM, das Know-how, die Erfahrungen und Handlungsansätze aus der langjährigen ländergrenzenübergreifenden Kooperation in der Metropolregion Rhein-Neckar ein. ps

Informationen:
www.deutsche-metropolregionen.org
www.wochenblatt-reporter.de/mrn

Autor:

Manuela Pfaender aus Ludwigshafen

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