Waldhof Mannheim: Spitzenreiter Osnabrück ist erneut eine Nummer zu groß – Jetzt kommt Aue
- Der Waldhöfer Julian Rieckmann (links) im Zweikampf gegen den Osnabrücker Niklas Wiemann (rechts).
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Von Andreas Martin
Fußball. In der Dritten Liga hatte der SV Waldhof Mannheim am 4. Oktober 2025 schon das Hinspiel im Carl-Benz-Stadion gegen den VfL Osnabrück mit 1:4 verloren. Am Samstag gab es nun ein Déjà-vu für die Blau-Schwarzen, denn auch beim VfL Osnabrück musste man sich mit 1:4 (0:1) geschlagen geben. Die Osnabrücker festigten mit dem Sieg Platz eins in der Dritten Liga und dürfen auf den Aufstieg in die Zweite Fußball-Bundesliga hoffen. Das Team von SVW-Trainer Luc Holtz verweilt vor dem Heimspiel im Carl-Benz-Stadion gegen den stark abstiegsbedrohten FC Erzgebirge Aue am Samstag, dem 21. März (14 Uhr/live im MDR-Fernsehen und im Livestream des SWR), auf dem neunten Platz. Vor den 14 747 Zuschauern im ausverkauften Stadion an der Bremer Brücke legten die Gastgeber vom VfL Osnabrück von Beginn an mächtig los, in deren Startelf mit Fridolin Wagner auch ein ehemaliger Waldhof-Spieler stand. Fast hätte es schon nach gut 90 Sekunden im Tor von SVW-Torwart Thijmen Nijhuis eingeschlagen, aber Lars Kehl zielte aus guter Position knapp über das Mannheimer Tor (2.). Kehl sollte wenig später besser zielen. Seinen Schuss konnte Nijhuis zunächst noch abwehren, aber beim Nachschuss von David Kopacz hatte er dann keine Chance mehr und die Gastgeber führten mit 1:0 (12.). Dabei blieb es allerdings bis zur Halbzeitpause und die Buwe durften so durchaus noch Hoffnungen haben, vielleicht doch etwas Zählbares aus Niedersachsen mit nach Hause zu nehmen.
Lohkemper gelingt erneut nur der Ehrentreffer
Allzu lange währten diese allerdings nicht. Bei seinem Startelfdebüt für den SV Waldhof Mannheim machte der 19-jährige Denis Kryeziu in der 54. Minute eine doppelt unglückliche Figur. So kam Kryeziu zunächst nicht richtig an den Pass von Kehl heran, der landete bei Robin Meißner. Meißner zog ab und Kryeziu fälschte dessen Schuss unhaltbar für Nijhuis ab und der VfL bejubelte das 2:0 (54.). Meißner, der schon im Hinspiel doppelt für die Osnabrücker getroffen hatte, tat dies auch im Rückspiel. So landete ein Fehlpass von Julian Rieckmann bei Kehl, der bediente Meißner und es hieß 3:0 (69.) für den Drittliga-Spitzenreiter. Der in der 66. Minute für Kryeziu ins Spiel gekommene Vincent Thill sorgte dann für ein offensives Lebenszeichen der Mannheimer, als er nach einem Zuspiel von Oluwaseun Ogbemudia über das VfL-Tor zielte (83.). Im Gegenzug waren dann wieder die Hausherren an der Reihe und eine Flanke des beim VfL Osnabrück eingewechselten Tony Rudy Lesueur fand den Kopf von Robin Fabinski, der relativ unbedrängt zum 4:0 (84.) für die Niedersachsen einköpfte. Eine weitere Parallele zum Hinspiel sollte es noch geben. So spielte Thill auf Rieckmann und dieser auf Felix Lohkemper, der in der Nachspielzeit mit dem 4:1 (90.+4.) den Ehrentreffer für die Blau-Schwarzen erzielte, was Lohkemper auch schon im Hinspiel gelungen war, wobei er damals den Waldhof allerdings in der 14. Minute sogar mit 1:0 in Führung brachte. va
Autor:Andreas Martin aus Mannheim |
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