Waldhof Mannheim: Die Buwe zittern sich ins Halbfinale – Freikarten am kommenden Dienstag erhältlich!
- Malte Karbstein (links), Lukas Klünter (Mitte), und Torschütze Niklas Hoffmann bejubeln im Pokalspiel gegen Walldorf das Tor zum 1:1.
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Von Andreas Martin
Fußball. Bis in die Nachspielzeit sah es am Mittwochabend vor den 3913 Zuschauern im Carl-Benz-Stadion so aus, als würde der Drittligist SV Waldhof Mannheim seine zuletzt schwarze Serie im Viertelfinale des badischen Verbandspokals fortsetzen. Bis zur 95. Minute schien es, als müssten die Blau-Schwarzen zum vierten Mal in Folge bereits in der Runde der letzten Acht die Segel streichen. Mit 1:0 lag der eine Klasse tiefer spielende Südwest-Regionalligist FC-Astoria Walldorf in Mannheim vorne, ehe Verteidiger Niklas Hoffmann den Favoriten mit seinem Kopfballtor zum 1:1 in die Verlängerung rettete. Bis dahin hatte sich das Team von SVW-Trainer Luc Holtz nicht eben mit Ruhm bekleckert. Die Walldorfer schnupperten nach dem Tor von Muhammed Zor zum 0:1 (59.) an der erneuten Pokalüberraschung, schließlich hatten die Gäste die Blau-Schwarzen schon vor drei Jahren in der badischen Verbandspokalrunde 2022/2023 im Viertelfinale mit 2:1 eliminiert, damals allerdings in Walldorf.
10.000 Freikarten werden verteilt
Das Glück, das dem Team von Luc Holtz zuletzt in der Dritten Liga etwas abging, hatten die Buwe schließlich auch in der Verlängerung. Allerdings mussten sich die SVW-Fans bis zur 110. Minute gedulden, ehe sie das Führungstor der Hausherren sahen. Dabei beförderte der Walldorfer Maik Goß den Ball bei einer scharfen Hereingabe von Waldhof-Kapitän Lukas Klünter zum Mannheimer 2:1 (110.) in die eigenen Tormaschen. Eigentlich hätte das Zuspiel Klünters zum bereits zu Beginn der zweiten Halbzeit eingewechselten Terrence Boyd kommen sollen, der SVW-Stürmer sollte allerdings im Spiel noch von sich reden machen. So erlöste Boyd den Favoriten schließlich mit dem 3:1 (118.) und setzte in der Nachspielzeit der Verlängerung mit einem Kontertor sogar noch das 4:1 (120.+3.) obendrauf. Das am Ende dann doch deutliche Resultat von 4:1 (0:0) nach Verlängerung konnte nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Waldhof sich in diesem Pokalspiel überaus schwergetan hatte. Durch den Sieg zogen die Blau-Schwarzen ins Halbfinale des badischen Fußballpokals ein und dürfen weiter vom Pokalsieg und dem damit verbundenen Einzug in den DFB-Pokal träumen. Erst im März 2026 müssen die Buwe zum Halbfinalspiel beim Verbandsligisten 1. FC Bruchsal antreten. Das zweite Halbfinale im Jahr 2026 steigt zwischen dem Regionalligisten und Pokal-Titelverteidiger SV Sandhausen und dem Oberligisten VfR Mannheim, womit ein Mannheimer Derby im badischen Pokalfinale möglich ist. In der Dritten Liga geht es für den Waldhof am Samstag, dem 22. November, um 14 Uhr mit dem Heimspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden weiter. Die Wiesbadener haben mit Daniel Scherning mittlerweile einen Nachfolger für Trainer Nils Döring gefunden, von dem sich die Hessen bereits Ende Oktober getrennt hatten. Für das Heimspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden gibt es eine Freikartenaktion des SV Waldhof Mannheim mit dem Kooperationspartner Galeria Mannheim. Am Dienstag, dem 18. November, werden zwischen 10 und 18 Uhr im fünften Obergeschoss von Galeria Mannheim 10.000 Freikarten für das Spiel gegen Wiesbaden verteilt. Es gibt sowohl bei den Stehplätzen als auch bei den Sitzplätzen maximal vier Karten pro Person. Die Aktion läuft nur, solange der Vorrat reicht. va
Autor:Andreas Martin aus Mannheim |
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