Waldhof Mannheim: Buwe verlieren „Heimspiel“ in Hoffenheim unglücklich – Am Freitag geht’s zum Tabellenführer Duisburg

Arianit Ferati kann es nicht fassen, dass der Waldhof das Spiel in Hoffenheim verloren hat.  | Foto: Zimmermann/PIX-Sportfotos
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Von Andreas Martin
Fußball. Die kleine Erfolgsserie des SV Waldhof Mannheim in der Dritten Liga ist am Sonntag gerissen. So machte das Team von Waldhof-Trainer Luc Holtz beim nordbadischen Rivalen TSG 1899 Hoffenheim II erneut ein gutes Ligaspiel, unterlag den Gastgebern im Dietmar-Hopp-Stadion allerdings sehr unglücklich mit 0:2 (0:0).
Über mangelnde Unterstützung im Kraichgau konnten sich die Blau-Schwarzen dabei nicht beschweren, denn die Mehrzahl der über 4000 Zuschauer waren Waldhof-Fans, die das Auswärtsspiel im Sinsheimer Ortsteil akustisch in ein Heimspiel verwandelten. Die Buwe gingen denn auch motiviert zu Werke und Diego Michel hätte die mitgereisten Waldhof-Fans in der 12. Minute fast jubeln lassen, aber er konnte TSG II-Torwart Lucas Petersson nicht überwinden. Es sollte nicht die letzte Szene in diesem Nordbaden-Derby bleiben, in dem die Blau-Schwarzen einem Tor sehr nahekamen. Auf der anderen Seite musste sich aber auch SVW-Torwart Thijmen Nijhuis mächtig strecken, als er den Freistoß von Paul Hennrich aus dem bedrohten Toreck abwehrte (14.). Danach war wieder Petersson mit einer Glanzparade an der Reihe, der gegen Felix Lohkemper die Mannheimer 1:0-Führung verhinderte (24.). Chancen gab es vor dem Pausenpfiff noch auf beiden Seiten, so hatte David Mokwa kurz vor dem Halbzeitpfiff von Schiedsrichter Michael Näther (SV Haselbachtal) noch eine Chance für die Gastgeber, konnte Nijhuis aber nicht überwinden (45.+2.).

Erst zum Spitzenreiter und dann Verbandspokal

Nach Wiederanpfiff ging es mit dem Reigen an Torchancen weiter und nach Zuspiel von Kennedy Okpala probierte es erneut Lohkemper, aber dessen Abschluss parierte Petersson mit einer Hand (50.). Der erst kurz zuvor ins Spiel gekommene Arian Llugiqi hatte für die Hoffenheimer wenig später eine dicke Chance, bei der Nijhuis erneut eine Glanzparade auspackte (66.). Danach betrieb dann der Waldhof endgültig Chancenwucher. So bediente Arianit Ferati Samuel Abifade, der aus kurzer Distanz an Petersson scheiterte, dabei aber den besser postierten Okpala übersah (71.). Okpala hatte wenig später dann selbst die Riesenchance zur Mannheimer Führung, als er alleine vor dem Hoffenheimer Tor auftauchte und den Ball rechts am Tor vorbei setzte (76.). So bewahrheitete sich wieder einmal die alte Fußballweisheit, dass man bestraft wird, wenn man seine eigenen Torchancen nicht nutzt, als Llugiqi das 1:0 (84.) für die TSG 1899 Hoffenheim II markierte. Noch gab sich das Holtz-Team nicht geschlagen, aber in der Nachspielzeit ließ sich Michel den Ball zu leicht von Ayoube Amaimouni-Echghouyab abnehmen, der für die Gastgeber auf 2:0 (90.+6.) stellte. Danach war Schluss im Dietmar-Hopp-Stadion. Bereits am kommenden Freitag (19 Uhr) muss der SV Waldhof Mannheim beim Tabellenführer MSV Duisburg in der Dritten Liga schon wieder ran. Danach steht am Mittwoch, dem 12. November, um 19 Uhr im Mannheimer Carl-Benz-Stadion das Viertelfinale im badischen Verbandspokal gegen den Regionalligisten FC-Astoria Walldorf auf dem Spielplan. va

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Autor:

Andreas Martin aus Mannheim

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