VfR Mannheim hält Remis in Freiburg trotz langer Unterzahl
- Der VfR Mannheim musste beim SC Freiburg II mehr als eine Stunde in Unterzahl spielen.
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Mannheim. Der VfR Mannheim hat in der Regionalliga Südwest beim SC Freiburg II den ersten Sieg weiter verpasst, aber nach langer Unterzahl ein 0:0 erreicht. Christian Kuhn sah in der 26. Minute Rot, nachdem Schiedsrichter Maximilian Schommer eine Notbremse gewertet hatte.
VfR hat vor der Roten Karte gute Chancen
Der SC Freiburg II begann passsicher und suchte früh den Weg nach vorne. Der VfR stand zunächst defensiv geordnet und kam über Umschaltmomente zu eigenen Möglichkeiten. In der 14. Minute scheiterte Pasqual Pander nach einer Hereingabe von Alexander Esswein an Freiburgs Torwart Katz.
In der 26. Minute hatte Mannheim die bis dahin beste Chance: Lukas Rupp spielte Jonas Weik frei, dessen Hereingabe Alexandru Paraschiv aus rund 15 Metern direkt nahm. Der Schuss traf die Latte. Kurz darauf zwang Weik den Freiburger Torwart mit einem Schuss aus etwa 20 Metern zu einer Parade.
Kuhn sieht Rot an der Mittellinie
Wenig später wurde Krish Raweri an der Mittellinie steil angespielt. Im Laufduell mit Christian Kuhn kam es zu einem Kontakt, Raweri fiel. Schiedsrichter Schommer wertete die Szene als Notbremse und zeigte Kuhn die Rote Karte. Der VfR musste damit mehr als eine Stunde in Unterzahl spielen.
Bis zur Pause blieb Mannheim dennoch im Spiel. Kurz vor dem Halbzeitpfiff wurde es zweimal gefährlich: Nach einem missglückten Pass von VfR-Torwart David Nreca-Bisinger kam Freiburg frei zum Abschluss, der Torhüter klärte anschließend zur Ecke. Ein weiterer Freiburger Versuch ging am oberen Toreck vorbei.
Freiburg erhöht nach der Pause den Druck
Nach dem Seitenwechsel brachte Freiburg den früheren SCF-Profi Nicolas Höfler, der Ende Mai noch im Europa-Cup-Finale in Istanbul auf dem Platz gestanden hatte. Die erste klare Szene nach der Pause hatte dennoch Mannheim: Nreca-Bisinger fing einen gefährlichen Pass ab und leitete schnell nach vorne weiter. Pander setzte sich im Laufduell durch, scheiterte aus spitzem Winkel aber an Katz.
Freiburg kam in der 55. und 56. Minute zu einer Doppelchance. Ein Abschluss verfehlte das Tor knapp, danach rettete der Pfosten für den VfR. In der Schlussphase verteidigte Mannheim tief, Freiburg fehlte im letzten Drittel mehrfach die Präzision. In der 83. Minute kam der SC noch einmal zum Abschluss, Nreca-Bisinger nahm den schwachen Schuss auf.
In der vierminütigen Nachspielzeit verlagerte der VfR das Spiel wieder stärker ins Mittelfeld, weitere Freiburger Chancen blieben aus. Tore fielen nicht.
Aufstellungen und Spieldaten
SC Freiburg II: Katz – Jung, Klein, Raweri, Düker (66. Rüdlin), Catak (85. Michelbach), Zelic, Mohamed, Yamamoto (46. Höfler), Tamutzer (66. Reifsteck), Adomah (73. James)
VfR Mannheim: Nreca-Bisinger – Giesel, Kuhn, Hartmann, Weik – Becker, Marx – Paraschiv (78. Assafoua, 89. Ristl), Rupp (68. Krüger), Esswein (78. Seifert) – Pander (68. Berisha)
Besondere Vorkommnisse: Rote Karte gegen Christian Kuhn in der 26. Minute. Vor 466 Zuschauern leitete Maximilian Schommer aus Weiselberg die Partie.
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |