SV Waldhof Mannheim kämpft im Pokal bis in die Verlängerung
- Der SV Waldhof Mannheim musste sich im Pokal erst nach Verlängerung knapp geschlagen geben
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Mannheim. Der SV Waldhof Mannheim hat sich im Pokalduell mit dem FCK über 120 Minuten ein enges Spiel geliefert. Am Ende entschied ein später Treffer die Partie zugunsten der Gäste, Waldhof unterlag mit 0:1 nach Verlängerung.
Trainer Rui Mota veränderte seine Startelf im Vergleich zum 3:3 in Rostock auf drei Positionen. Thijmen Nijhuis kehrte für Jan Niemann ins Tor zurück. Claudio Kammerknecht gab sein Debüt im Waldhof-Trikot und ersetzte den angeschlagenen Jid Okeke in der Viererkette. Im Mittelfeld begann Joey Müller anstelle von Vincent Thill.
Waldhof mit frühen Abschlüssen
Die erste gute Möglichkeit hatte der SVW in der zwölften Minute: Kushtrim Asallari setzte sich durch die Mitte durch, spielte einen Doppelpass mit Julian Ulbricht und schloss aus 17 Metern ab. FCK-Torhüter Julian Krahl lenkte den Ball noch aus dem rechten Eck. Wenige Minuten später versuchte es Asallari erneut aus der Distanz, diesmal hielt Krahl sicher.
Auch die Gäste kamen anschließend zu Chancen. Ritter schob nach Vorarbeit von Joly aus elf Metern links vorbei. Nach einem Freistoß und der folgenden Ecke musste Nijhuis eingreifen, Elvedi setzte den Abpraller am Tor vorbei. Auf Waldhof-Seite kam Rieckmann nach Vorlage von Müller zum Abschluss, brachte aber zu wenig Druck hinter den Ball.
Kurz vor der Pause hatte Mannheim Glück: Tazemeta traf nach Zuspiel von Berisha aus elf Metern den linken Außenpfosten, Nijhuis war noch mit den Fingerspitzen am Ball. Zur Pause stand es 0:0.
Pfostentreffer durch Gregorio
Nach dem Seitenwechsel war Waldhof aktiver und suchte häufiger den Weg nach vorne. Thalhammer hatte in der 61. Minute die Möglichkeit zur Führung, brachte den Ball aus kurzer Distanz aber nicht über die Linie.
In der 68. Minute wechselte Rui Mota dreifach: Michel, Thill und Gregorio kamen für Bierschenk, den angeschlagenen Thalhammer und Ulbricht. Gregorio wurde kurz darauf gefährlich. In der 74. Minute zog er von der rechten Strafraumkante ab und traf den rechten Pfosten. In der Schlussphase hatten Thill und auf der Gegenseite Kanaté weitere Möglichkeiten, es blieb nach 90 Minuten beim 0:0.
Nach dem Ende der regulären Spielzeit kam es zu einer Rudelbildung. Ritter, Gregorio und Nijhuis sahen Gelb. Anschließend beruhigte sich die Lage auf den Rängen erst nach einer längeren Unterbrechung. Schiedsrichter Robert Schröder schickte die Mannschaften in die Kabinen, die Polizei kam auf das Feld. Nach mehr als einer halben Stunde wurde die Verlängerung angepfiffen.
Späte Entscheidung in der Verlängerung
Die erste Hälfte der Verlängerung verlief weitgehend ohne große Szenen. Danach klärte Keumo in der 110. Minute einen Kopfball von Kunze auf der Linie. Kurz darauf retteten Klünter und Nijhuis gemeinsam gegen Kanaté.
Waldhof rückte in der Verlängerung weiter auf, lief in der 120. Minute aber in einen Konter. Kanaté nutzte die Situation und traf aus rund 18 Metern in den Winkel. In der Nachspielzeit der Verlängerung hatte der eingewechselte Boyd noch die Chance zum Ausgleich, bekam den Ball im Strafraum aber nicht richtig unter Kontrolle.
Weiter geht es für den SV Waldhof Mannheim in der 3. Liga mit einem Auswärtsspiel. Am 30. August gastiert der SVW um 16:30 Uhr beim TSV Havelse.
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |