eine starke Vorstellung gezeigt
Starke Löwen unterliegen SCM – „Tut total weh“
- Starker Mike Jensen
- Foto: Wolfgang Neuberth
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Starke Löwen unterliegen SCM – „Tut total weh“
Die Rhein-Neckar Löwen haben beim SC Magdeburg eine starke Vorstellung gezeigt, mussten sich am Ende aber mit 24:28 geschlagen geben. In der GETEC-Arena lieferten die Gelbhemden vor 6.600 Zuschauern über weite Strecken ein packendes Duell, konnten ihre hervorragende erste Halbzeit jedoch nicht vergolden.
Überragende erste Halbzeit der Löwen
Trainer Maik Machulla setzte in Magdeburg auf zwei Veränderungen in der Startformation: Mike Jensen stand erstmals in dieser Saison von Beginn an im Tor, Lukas Sandell kehrte ins Rückraumzentrum zurück. Gemeinsam mit Tim Nothdurft, Haukur Thrastarson, Dani Baijens, Patrick Groetzki und Kreisläufer Jannik Kohlbacher bildeten sie die Anfangssieben.
Nach einem 2:5-Rückstand in der neunten Minute kämpften sich die Löwen mit enormem Einsatz zurück. Ein 4:0-Lauf brachte die Badener in Front – die wohl beste Phase der ersten Halbzeit. Starke Paraden von Mike Jensen (38 Prozent gehaltene Bälle) und Siebenmeter-Killer David Späth, der drei Strafwürfe in Serie entschärfte, gaben dem Spiel zusätzliche Stabilität.
Auch die Abwehr um Steven Plucnar und Robert Timmermeister stand kompakt. Immer wieder bissen sich die Magdeburger am Innenblock die Zähne aus. Den Lohn der intensiven ersten 30 Minuten sicherte Dani Baijens mit einem Treffer kurz vor der Sirene: 14:11 – eine verdiente Löwen-Führung zur Pause.
SCM dreht nach der Pause auf
Nach Wiederanpfiff hielten die Löwen zunächst dagegen und verteidigten ihren Vorsprung entschlossen. Doch der SCM kam immer besser ins Spiel. Während die Gäste nun einige klare Chancen liegen ließen, nutzte Magdeburg seine Gelegenheiten konsequent.
In der 44. Minute glich Daniel Pettersson aus, kurz darauf brachte Gisli Kristjansson den Titelverteidiger wieder in Führung. Ein 6:0-Lauf der Magdeburger drehte die Partie endgültig. „Der 6:0-Lauf gegen uns ist total bitter, weil wir in dieser Phase drei, vier Freie verwerfen. Das tut total weh. Wir bringen uns da in eine schwierige Situation“, bilanzierte Maik Machulla nach dem Spiel am Dyn-Mikrofon.
Trotz einiger starker Paraden von David Späth in der Schlussphase reichte es für die Löwen nicht mehr, um den Rückstand zu verkürzen. Nach 60 intensiven Minuten stand eine 24:28-Niederlage auf der Anzeigetafel – eine bittere Pleite trotz leidenschaftlichem Auftritt.
Die Stimmen und Fakten
Auch wenn die Löwen ohne Punkte nach Mannheim zurückreisen, dürfen sie auf ihre kämpferische Leistung stolz sein. Besonders die erste Halbzeit zeigte, welches Potenzial in der Mannschaft steckt.
SC Magdeburg – Rhein-Neckar Löwen 28:24 (11:14)
Magdeburg: Hernández (12/2 Paraden, 1 Tor), Mandic – Claar (6), Zechel, Kristjansson (3), Pettersson (3), Magnusson (5/1), Hornke (3/3), Jonsson (1), Weber, Lagergren, Mertens (4), Saugstrup, O’Sullivan, Barthold (2/2), Bergendahl
Löwen: Jensen (8/2 Paraden), Späth (6/3 Paraden) – Larson, Timmermeister (1), Nothdurft (7/4), Plucnar, Sandell, Heymann, Steenaerts, Móré, Groetzki (2), Thrastarson (6), Jaganjac, Baijens (2), Aspenbäck (3), Kohlbacher (3)
Trainer: Bennet Wiegert / Maik Machulla
Schiedsrichter: Julian Köppl – Denis Regner
Zuschauer: 6.600
Strafminuten: SCM: Saugstrup, Bergendahl – Löwen: Timmermeister, Plucnar (3), Sandell, Aspenbäck, Kohlbacher
Autor:Wolfgang Neuberth aus Mannheim |
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