Final-Druck für Adler Mannheim: 1:5 in Berlin, Spiel 3 am Dienstag
- Musste fünfmal hinter sich greifen: Maximilian Franzreb
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Mannheim. Für die Adler Mannheim wächst der Druck im Finale der Deutschen Eishockey Liga. Nach zwei deutlichen Niederlagen gegen die Eisbären Berlin muss das Team im nächsten Spiel reagieren.
Die Mannheimer verloren am Sonntag, 26. April, auswärts mit 1:5 in Berlin. Bereits das erste Duell der Best of Seven Serie war mit 3:7 an die Eisbären gegangen. Damit liegen die Adler im Kampf um die Meisterschaft früh zurück. Die Serie wird am Dienstag, 28. April, um 19.30 Uhr in Mannheim fortgesetzt. Meister wird die Mannschaft, die zuerst vier Siege erreicht.
Verteidiger Lukas Kälble forderte nach der Partie eine schnelle Reaktion. „Das nächste Spiel steht direkt an“, sagte er bei MagentaSport. Die Mannschaft müsse Lösungen finden und es deutlich besser machen. Vor allem in den Zweikämpfen und bei der Chancenverwertung sieht er Verbesserungsbedarf.
Lob für Torwart Stettmer
Trainer und Sportmanager Dallas Eakins verwies auf einfache Grundlagen des Spiels. „Eishockey ist ein einfaches Spiel. Man muss den Puck kontrollieren. Wenn man Chancen hat, muss man sie nutzen.“ Genau damit habe sein Team Probleme gehabt. Zugleich lobte der US Amerikaner den Gegner. Die Berliner hätten mit Jonas Stettmer einen „exzellenten“ Torwart und mehrere sehr begabte Spieler. Für die Adler sei entscheidend, stärker auf die eigenen Stärken zu setzen und mehr Druck auf Berlin auszuüben.
Zum Beginn der Pressekonferenz betonte Eakins zudem die besondere Atmosphäre eines Finales. Es sei großartig, vor dem Spiel die Nationalhymne zu hören. „Deutschland ist ein unglaubliches Land und ich bin äußerst dankbar, dabei zu sein.“ dpa/red
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |