Auf Schützenhilfe angewiesen – Heimspieldoppelpack für FHC-Damen
- Hier jubeln FHC-Spielerinnen noch über den 1:1-Ausgleich.
- Foto: Zimmermann/PIX-Sportfotos
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Hockey. Als Tabellenführer der Zweiten Feldhockey-Bundesliga Süd gingen die Damen des Feudenheimer HC am drittletzten Spieltag an den Start, die bis dahin noch kein Heimspiel verloren hatten. Ausgerechnet im Saisonendspurt erwischte es die FHC-Damen am vergangenen Samstag aber dann doch. Im Topspiel des 16. Spieltages unterlagen die Feudenheimerinnen am heimischen Neckarplatt dem Dritten HC Ludwigsburg mit 1:2 (0:1). Für die FHC-Damen war die erste Heimniederlage der Saison 2024/2025 dabei besonders bitter, schließlich musste man in der Tabelle den SC Frankfurt 1880 an sich vorbeiziehen lassen, der sein Heimspiel gegen die HG Nürnberg knapp mit 1:0 (0:0) gewann. Angesichts dessen, dass die Frankfurterinnen nun mit zwei Punkten Vorsprung und der besseren Tordifferenz als Tabellenerster ins abschließende Doppelspielwochenende gehen, haben die FHC-Damen die Meisterschaft nicht mehr selbst in der Hand. In Sachen Erstligaaufstieg bräuchten sie damit Schützenhilfe, da nur der Meister aufsteigt. Dementsprechend herrschten bei den Feudenheimerinnen am Samstag denn auch enttäuschte Gesichter vor, hatte man bei der Niederlage gegen Ludwigsburg doch letztlich nur das Toreschießen vergessen. „Wir belohnen uns nicht“, bedauerte denn auch FHC-Damentrainer Tobias Herre, der seiner Mannschaft bis auf die magere Ausbeute von nur einem Tor letztlich nichts vorwerfen konnte. So gingen der HCL eher glücklich in Führung, als Amelie Greiner kurz vor Ende des ersten Viertels das 0:1 markierte (15.). Zu diesem Zeitpunkt hatten die FHC-Damen bereits zwei Strafecken ungenutzt gelassen, die in diesem Spiel auf insgesamt acht Strafecken kommen sollten, während die Ludwigsburgerinnen zu keiner einzigen Strafecke kamen. Dass den FHC-Damen an diesem Tag auch die nötige Portion Glück im Abschluss fehlte, zeigte sich in der 52. Minute, als Yevheniya Kernoz mit einem Siebenmeter an HCL-Torrfau Rebecca Götz scheiterte. Den vergebenen Siebenmeter ließ Kernoz aber nicht auf sich sitzen, die in der 55. Minute die achte Strafecke für den FHC zum umjubelten 1:1-Ausgleich nutzte. Lange sollten diese Freude aber nicht anhalten, denn nur wenig später nutzte Daniela Bauer die einzige Torchance der Gäste in Hälfte zwei zum letztlich entscheidenden 1:2 (56.). Die FHC-Damen beschließen die Zweitligasaison mit einem Heimspieldoppelpack. Dabei ist am Samstag (12 Uhr) der TC Blau-Weiss Berlin und am Sonntag (12 Uhr) der SC Charlottenburg am Neckarplatt zu Gast. Angesichts von drei Direktabsteigern schwebt der Vorletzte TC Blau-Weiss Berlin in akuter Abstiegsgefahr, während das Schlusslicht SC Charlottenburg bereits als Absteiger feststeht. Um doch noch aufzusteigen, müssen die FHC-Damen beide Spiele gewinnen und auf einen Ausrutscher des Tabellenführers Frankfurt hoffen. va
Autor:Andreas Martin aus Mannheim |
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