Adler Mannheim: Niederlage auch in Spiel drei – Adler stehen im DEL-Finale mit dem Rücken zur Wand!
- Adler-Stürmer Matthias Plachta verfehlt im dritten DEL-Finalspiel gegen die Eisbären Beriln das Berliner Tor knapp.
- Foto: Ruffler/PIX-Sportfotos
- hochgeladen von Andreas Martin
Von Andreas Martin
Eishockey. In der DEL-Play-off-Finalserie „Best of seven“ haben die Adler Mannheim am Dienstagabend gegen die Eisbären Berlin auch Spiel drei mit 1:5 (1:1, 0:2, 0:2) verloren und stehen nun mit drei Niederlagen vor Spiel vier der Finalserie am 30. April in Berlin (19.30 Uhr/live auf DF1) mit dem Rücken zur Wand, fehlt den Eisbären doch nur noch ein Sieg zur erfolgreichen Titelverteidigung! Sollte Spiel fünf erforderlich werden, fände dieses am 3. Mai (16.30 Uhr) in der Mannheimer SAP Arena statt. Ein mögliches sechstes Spiel wäre am 5. Mai (19.30 Uhr/live auf DF1) in Berlin und sollte es ein siebtes Spiel geben, wäre dieses am 7. Mai (19.30 Uhr) in der SAP Arena. „Wenn du in den Play-offs mit 0:2-Siegen hintenliegst, dann weißt du, dass du Spiel drei nicht verlieren solltest, weil es dann in der Serie 0:3 steht und es enorm schwer wird. Darüber hat sich die Mannschaft zu viele Gedanken gemacht. Du solltest nicht daran denken, was morgen ist oder was gestern war. Am Donnerstag müssen wir sehen, dass wir in Spiel vier in Berlin wieder befreiter aufspielen, als wir es heute getan haben“, weiß Adler-Cheftrainer Dallas Eakins, dass die Blau-Weiß-Roten nun faktisch nichts mehr zu verlieren haben. „Vielleicht wollen wir es einfach zu sehr. Sie machen die Chancen rein und wir nicht“, sah auch Adler-Stürmer Tom Kühnhackl, dass sich die Kurpfälzer selbst vielleicht zu sehr unter Druck setzen. „Am Donnerstag ist das jetzt für uns ein `Best of one`. Da gilt es nicht mehr, Energie für ein mögliches Spiel fünf aufzusparen, sondern frei aufzuspielen“, weiß Kühnhackl, dass die volle Konzentration jetzt einzig Spiel vier am Donnerstag in Berlin gelten muss.
Nach dem Mannheimer 1:0 trifft nur noch Berlin
Vor den 13 600 Zuschauern in der ausverkauften Mannheimer SAP Arena waren gerade einmal 21 Sekunden gespielt, da ließ sich Eisbären-Kapitän Kai Wissmann zu einem Check gegen den Kopf- und Nackenbereich von Adler-Stürmer Maximilian Heim hinreißen. Wissmann, der schon in Spiel eins nach einem Bandencheck gegen Adler-Verteidiger Leon Gawanke negativ aufgefallen war, kassierte hier nach Ansicht der Videobilder durch die Schiedsrichter erneut eine Fünfminutenstrafe plus eine Spieldauerdisziplinarstrafe (1.). Diesen Vorgang muss sich jetzt erneut die DEL-Disziplinarkommission betrachten, die nach dem Vergehen von Wissmann in Spiel eins von einer Spielsperre abgesehen hatte. Dan Renouf wanderte allerdings auch für zwei Minuten auf die Strafbank, weil er nach Meinung der Unparteiischen etwas zu sehr die Fäuste sprechen ließ (1.). Nach dem Ablauf von Renoufs Strafe spielten die Adler in Überzahl und Kapitän Marc Michaelis ließ die Adler-Fans das 1:0 (3.) bejubeln. Die Adler ließen allerdings auch eine Breakchance für Liam Kirk zu, der in Unterzahl an Maximilian Franzreb im Mannheimer Tor scheiterte (4.). Noch in Überzahl konnte Matthias Plachta Eisbären-Torwart Jonas Stettmer nicht überwinden (5.). Die Berliner kamen aber zum Ausgleich, als Eric Mik zum 1:1 (11.) in die kurze Ecke des Mannheimer Tores traf. Tom Kühnhackl gelang es, den Puck ins Tor der Eisbären zu bringen, aber sein Treffer zählte nicht, weil die Schiedsrichter eine Torhüterbehinderung gesehen hatten und bei dieser auch nach Ansicht des Videobeweises blieben (15.). Im zweiten Drittel spielte der Titelverteidiger dann die Adler in deren Verteidigungsdrittel fest. Liam Kirk zog ab und Lester Lancaster fälschte den Puck zum 2:1 (25.) für die Eisbären ins Tor ab. Die Adler konnten aus einer Überzahlsituation kein Kapital schlagen, als Moritz Kretzschmar auf der Strafbank brummte, denn John Gilmour scheiterte mit seinem Schlagschuss an Jonas Stettmer (30.). In der 34. Minute erging es auch Matthias Plachta nicht besser, als er am Eisbären-Goalie nicht vorbeikam. Stattdessen erhöhte wiederum Mik auf 3:1 (39.) für die Eisbären. Mik war es auch, der im Schlussabschnitt mit seinem dritten Tor auf 4:1 (51.) für die Berliner stellte. Nur 28 Sekunden später erhöhte Liam Kirk für den Titelverteidiger auf 5:1 (52.). Bei diesem Resultat blieb es. va
Autor:Andreas Martin aus Mannheim |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.