Kurpfälzisches Kammerorchester hat Nachfolger für Johannes Schlaefli
Paul Meyer neuer Chefdirigent

Paul Meyer zählt zu den herausragendsten Klarinettisten weltweit und ist  seit 1988 international als Dirigent tätig.
  • Paul Meyer zählt zu den herausragendsten Klarinettisten weltweit und ist seit 1988 international als Dirigent tätig.
  • Foto: Edith Held
  • hochgeladen von Christian Gaier

Mannheim. Das Kurpfälzische Kammerorchester teilt mit, dass Paul Meyer zur Spielzeit 2019/2020 Chefdirigent des Orchesters werden wird. Er folgt auf Johannes Schlaefli, der seit der Spielzeit 2013/2014 für die künstlerische Entwicklung des Klangkörpers verantwortlich zeichnete und ihm nach sechs erfolgreichen Jahren auch weiterhin verbunden bleiben wird.
Mit Paul Meyer, der 1965 in Muhlhouse /Elsass geborgen wurde, ist es dem Kurpfälzischen Kammerorchester gelungen, eine weltweit anerkannte Künstlerpersönlichkeit zu verpflichten, die nicht nur als herausragender Solist, sondern auch als renommierter Dirigent und Kammermusiker international einen ausgezeichneten Ruf genießt, heißt es in der Pressemitteilung. Meyer zählt zu den herausragendsten Klarinettisten weltweit und konzertiert regelmäßig mit den großen Orchestern in Europa und den USA, in Fernost und Australien. Er ist Widmungsträger von über 20 Welturaufführungen, unter anderen den Konzerten von Penderecki, Berio, Corigliano, Thierry Escaich, Qigang Chen oder Michael Jarrell, die Paul Meyer in Salzburg, Amsterdam oder Wien ins Leben rief und die seither im Repertoire sind.
Neben seiner solistischen Karriere ist Paul Meyer seit 1988 international als Dirigent tätig. Er ist Gründer der Orchestre de Chambre d’Alsace, war Assistent von John Crewe beim Northern Junior Philharmonic in England und wurde 2007 von Myung Whun Chung zum „Associate Chief Conductor“ des Seoul Philharmonic Orchestra ernannt, dessen internationales Profil er vor allem mit französischem Repertoire und Werken von Roussel, Dukas und Saint-Saëns prägte. Sein bisheriges künstlerisches Schaffen ist auf mehr als 50 CD-Einspielungen bei führenden Labels dokumentiert, darunter DGG, Sony, RCA, EMI und Virgin; hierfür wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wie Fono-Forum, Diapason d’Or, Choc du Monde de la Musique, Gramophon und Grammy Awards. 
2012 verlieh der französische Staat Paul Meyer für seine bisherigen musikalischen Verdienste die höchste kulturelle Auszeichnung des „Commandeur de l’Ordre des Arts et des Lettres“. (ps/gai)

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